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Veranlassung zu seinem Entstehen gewesen sein. BeideMänner, gross als Lyriker, beide Begründer neuer Bich-tungen in Poesie und Musik, hatten zu viel innerliche Be-rührungspunkte, als dass sie nicht auch in dem äusserenund engeren Verkehr mit einander hätten Befriedigungfinden sollen.
Dass er grade eine der Oden gewählt hat, in denendie poetische Natur des Dichters sich am reinsten darstellt,dass unter diesen eben der Morgengesang sein musi-kalisches Interesse erregt hat, könnte an sich für gleich-gültig gehalten werden. Doch lag grade in dieser Wahldie Bedingung, ein Werk von den Vorzügen des Vorlie-genden schaffen zu können. Der schöne Text ist im An-hange II. abgedruckt. Seine edle freie Declamation, dasLyrische der darin ausgedrückten Stimmungen und dieGrösse und Erhabenheit des Gedankens eignen ihn rechteigentlich für die Musik.
Ein Instrumentalsatz (D-dur 3 / i , 2 Violinen, 2 Brat-schen, Violoncell, Violon, zunächst ohne Flügel und Fagott)von dunkler Färbung beginnt. Die Celli und Bratschen,in syncopirten Noten und canonisch eng aneinander ge-legten Einsätzen steigen über dem auf dem Grundton ver-bleibenden Bass langsam und leise in die Höhe. Ihnengesellen sich, das Anfangs-Motiv fortführend, vom 4. Takteab die Violinen hinzu. Es ist wie das Helldunkel desersten Morgengrauens, das sich der Nacht zu entringensucht.
Langsam und schwach.
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2 Violine.
2 Violen.
Violoncello.Violon.
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