— 47 —
Viola, Bassl,
ohne Fagottund Orgel.
Adagio di molto.
— J—dr
to*—r --t-
.. e
1 ~1
1 > -
\f V—I 7 |- j!-l d——
—J # <s— -
0 w
Die ältere Musik hat. so weit die Kenntniss des Ver-fassers reicht, Aehnliches nicht aufzuweisen. Die höchsteEinfachheit der Mittel und deren geniale Verwendungcharakterisiren die Stimmung, in welche das Bild einführensoll, in unübertroffener Weise 1 ). Aber aus den Schauerndes Grabes erhebt sich wie lichter Sonnenglanz ( 2 / 4 Largo,von den durch 2 Flöten verstärkten Violinen, den Bratschenund Bässen leise begonnen) die Zuversicht auf die Ver-heissungen des Herrn.
2 Flaut
:. 2Ylol. f
•r:W=—h-«:
1—
ig=z£E:
"Üf
Viola.Basso.
DirSZ-V
? "4
_c m m -I P I i
--—(rZip—J—o_ 0 —ß— 0 —
t) Die neuere Zeit hat von dem berühmten Unisono der Streich-Instrumente, welche Meyer beer in den 4. Akt seiner „Afrikanerin" ver-legt hat und womit er die Scenen unter dem bis zum Todesschlaf be-täubenden Manzanillabaum einleitet, viel Aufhebens gemacht. Wenigemögen wissen, vor wie langer Zeit Em. Bach zu einem solchenEffectstück in so viel edlerer Weise das erste Beispiel gegeben hat.