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19. Jahrhundert.
Und sehen welcher Glanz aus Seinen Monden bricht!
Laß Dessen Fuß und Gang auf sanften Rosen gehen.
Treib alles Ungemach und banges Leid zurück!
So kann ich meine Lust an Seinem Leben sehen,
So leb' ich sclbstcn lang, und blüh in vollem Glück!
Noch eins, mein Herz Lapg, so lang mein Blut sich reget,So denke, daß es Dir zu Diensten wallt und rennt;
Und wenn die Lebens-Glut sich in mir giebt und leget,
So wisse, daß zu Dir die Lieb in mir noch brennt.
Und gönnst Du mir ein Glück, ja milt Du mich vergnügen,So leb, so lang ich leb, und geh nicht eh zur Ruh,
Bis Du nach Gottes Schluß und Gnaden vollen FügenHochwerthcster Lapa, mir drückst die Augen zu.
Und der letzte Wunsch des frommen Sohns ging auch inErfüllung. Er starb nach einigen Jahren, vor seinem Vater aneinem hitzigen Fieber zu Eisenach, am 20. Dec. 1737 — nach demEintrag im Kirchenbuch von Born Hagen - „als Silber-Page„bei dem Herzog und wurde nach Ober-Ellen in die Kirche„begraben."
Nach dem Tode dieses guten Sohns theilte Lib orius Fried-rich seine Besitzungen unter seine zwei Söhne, so daß
Ist der älteste Friedrich Ernst, geb. 1723, den StammsitzBesenhausen, nebst Rummer ode', Wiesen fcld, die Grone-schen Güter in Friedland und Reifenhausen erhält. Ausseiner Ehe mit Rufine v. H., Tochter Otto Friedrichs zuBornhagen, kamen 6 Töchter, wovon 4 verheirathet und dieälteste und jüngste unvermählt starben. Er war ein trefflicher, guter,unterrichteter Mann, der nach seinen Studien in Göttingen, baldgcheirathet, auf seinen schönen, damals mit Wall und Graben um-gebenen Landsitz, Besen Hausen ein wahres patriarchalisches Lebenführte, umringt von seinen Kindern und Enkelkind, und geehrt undgeschätzt von seinen Freunden, Nachbarn und Colonen. Währenddes Familicn-Seniorats der bciven Brüder zuHenfstedt, JohanHeinrich (ck 1702) und Georg Friedrich (t 1810st war erschon durch Vollmacht von 1784 ermächtigt, die Scnioratögeschäfte