Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
Seite
51
Einzelbild herunterladen
 

13. Jahrhundert.

Sl

stadt1655 acht Jahre zu genießen. Er war nachher WürzburgischerNach und Oberamtmann zu Raun eck und Beisitzer des kaiserlichenLandgerichts in Franken.

Jener Heinrich widmete schon 12 Jahre vor der Stiftungdes Stephansaltar, 2 Töchter dem Nonnenkloster. Nach einem vo-oumontum mounsterii Uilckervai'ckesbusLN Xllll. lock. ckuni 1294schenkt Iloinrious cke Uanste^n miles mit Einwilligung seiner 7 Söhneund Impolckus, Probst in Nörten, Domherr in Hildcsheim und Mainz,als Mitgift für seine einzukleidende Töchter Lortliu und Älatbil-ckis dem Convcnt in Hilwardshausen zwei Hufen (mansus)iu Urmeusvvencke (Ermschwerdt). Seine Söhne nennt er ckobun-ues, Ueinrieus, Ibeockerieus, lle^ckenrieus, Uippol-ckus, vitmai'U8 et Ueinrieus. Unter den Zeugen dieser Ur-kunde finden sich Uermunnus cke Kuckender^, Locko etUrck-inun ckieti cke Luckenbusen, Likrickus cko Lulein^eslo^-den, Lastrenses cke kusteborg-.

Das Kloster HildwardsHausen erhielt 1299 (Urkb. 53. 81)vom Erzbischof Gerhard den Zehnten in Wer les Hausen, ei-nem Hanstcinschen Dorfe geschenkt, und zur Entschädigung des hoch-würdigen Herrn übergab demselben Uenrieus cko U^Aonberg-,nobilis seine Hufen Landes in Hecken (Ober- oder Unter-Rieden an der Werra) nach der Sitte der Zeit, als Lehn. Da-hin gehört auch eine Urkunde von 1393; worin Uenrieus et Ilio-ockerieus t'ratres cke Uaninstezm refutiren dem Erzbischof v. Mainzihren Antheil an den Zehnten in Ueckezvorckeslnison, geben dafürdem Erzbischof ihr Eigen inUe^olicko (Gcisleden) und erhaltendieses als Lehn von Mainz zurück. Erzbischof Gerhard zu Fritzlarnimmt dies an in der Urkunde vom 8. Aug. 1303 (Urkb. 55).

Vierzehntes Jahrhundert.

8.

In: Anfang und Verlauf des 14tcn Jahrhunderts findenwir das Geschlecht v. Hanstein in ihren Gliedern, sowie in ihrenBesitzungen schon viel ausgebreitet, wohlhabend als Verwandte desVicedoms und sehr beschäftigt mit Vertauschung, Verkauf- und

4«