Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
Seite
12
Einzelbild herunterladen
 

12

12. Jahrhundert.

verschen, ist lleckonrious cke Lunckora kamulus Zeuge in einerzu Göttingen 24. Jan. 1304 ausgestellten Urkunde und Joh.von Lanckora 1324. (Solioick. lllnnt. cloo. p. 537).

3. Burggrafen auf dem Rusteberg.

llraokeoti nrbis.

Die oberste Behörde, der Stellvertreter des Kurfürsten vonMainz auf dem Eichsfelv, war der Burggraf auf dem Ruste-berg, praolectus nrbis, der auch unter dem Namen Lsstollanusäo Uustoboro in den Urkunden vorkommt, mit dem der Vieeclo-minus nicht zu verwechseln ist. Nach Luckonus (I. p. 59) und Wolf.(I, S- 97 11.78, 80) war ein vucko cko Lmmonsbuson 1123bis 1155 prsokeotus cko Hustebor»-, so wie ein Arnolddamals praokoelus.urbis zu Mainz war. Am Ende des 12. Jahr-hunderts 1190 war der mit einer Nichte des Erzbischofs Conr-adv. Mainz, der Wittwe des Wild grasen Gerarv vermählteGraf Albrecht v. Ever st ein und 1239 Graf Conrad Burg-graf zu Rusteberg und 1313 Graf Siegfried v. Wittgenstcin,der sich auch Landvogt, Xckvoontus ^oneralis nennt. DieseStelle wurde stets aus dem höhern Adel besetzt, verschwindet aberum diese Zeit ganz. In einer Urkunde vnt. Uustobero X. IGI.Juni 1139, kommt luto Lomes Lnstolli clo lllesso als LomesLrbis cle UustebsrA vor. (Lonllkolck Xntig. >VnIllonrieck Lap. 13.Litt. II.)

Dreizehntes Jahrhundert.

4. Vicedome des Rustebergs.

Zu jener Zeit finden sich auch Vioockomini (Vioeckominus,gui vioes ant Looum vomiui obtinet) auf dem Rusteberg, welcheeine Unterbehörde des Burggrafen waren, und erstreckten ihre Ge-walt auch auf Hofgcismar und Fritzlar in Hessen. Luckenus(I. p. 935) bestimmt dies Amt näher: Vicockominus nck Iioo oou-stitutos eonstnt, ut essout Wi verum tomporalium all eoolo-siss pertinontium ouram Aororent, «zuamckiu IZpiscopi, guorumvioos UAebsnt et u guibus orant Institut!, rebus spiritualibus otckivino oklloio vsoubant, und Vioockomiuorum praotoroa oklloiumernt, Lpisooporum oxoroitus oonckuooro in llostem, si bollum pro