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2 (1857)
Entstehung
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19. Jahrhundert.

schwer zu erfüllen, bis die Auflösung des gemeinschaftlichen Gerichtses nothwendig machte.

In dieser Zeit war es auch, daß die seit 6 Jahren unab-gehört gebliebenen Kirchen-Rechnungen der 6 Kirchen und der Ca-pelle zu Bornhagcn, von dem Senior Namens des Kirchen-Patronats geprüft und abgeschlossen und dann jedes Jahr damitfortgefahren und durch die Superintendentur an die Königl. Re-gierung in Erfurt eingesandt wurden.

Nicht allein das Kirchenwesen, sondern auch die Personen derPfarrer selbst machte eine Sorge der Familicn-Confercnzcn. Inder vom 27. April 1834 wurde das anstößige Betragen des Geist-lichen in Bornhagcn gerügt, auf dessen Rcmotion daher Bedachtgenommen werden sollte, die aber sein bald darauf erfolgter Todbewirkte. Der inWahlhausc n und bald darauf der zu Töpferwurden von der Königl. Regierung pensionirt und entfernt unddiese Stellen mit tüchtigen jungen Männern, die die Wichtigkeitihres Berufs erkennen, wieder besetzt.

So wurde auch von dem Patronat der v. H. für die kathol.Pfarrei Rengelrode 1848 der Pfarrer Siebert und nach dessenTode, 1855, der Pfarrer Hellrung bestellt und von der obernBehörde ernannt.

Um zu ergänzen, was für die Gerichtspflcgc noch geschehen,wird bemerkt, daß dafür alles geschah, was theils die Sorge derGerichtsherrn selbst, theils die Oberaufsicht der Behörde forderte.So wurde der Gerichts-Actuarius nicht mehr, wie früher aus Kün-digung, sondern auf Lebenszeit angestellt, so 1841 der ReferendumRudolph, und 1843 Ule, die aber bald um weiter zuschreiten,den Dienst wieder aufgaben und daher 1844 Actuar Bürger be-stellt wurde, der bis zur Auflösung des Gerichts blieb.

Als die tollen Jahre mit 1848 erschienen, verhinderte dieruhige Besonnenheit der Landleute, die Achtung und das Zutrauenzu ihren Geistlichen und deren Ermahnungen, die Popularität desGerichtsbeamten und seine strenge Haltung, die Humanität der Guts-besitzer und deren Pachter und die Ruhe der Nachbarn in Hannoverund Hessen jede Störung des Friedens, die in andern TheilenTeutschlands, selbst in Sachsens und Preußens Hauptstadt so viel