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Als empfangene Gelder von den Lehntagen und VasallenRausch enplat w. oben genannt von 4647 ic. von den vonDcnnstedt 115 Thlr. u. f w. werden in Summa 376 Thlr.10 gr. 4 Pf. angegeben, und der Ueberschuß mit 167 Thlr.13 gr. beansprucht; dabei werden aber noch 106 Thlr. aus-drücklich vorbehalten, welche Hans Herman an Philipp Volk-mar in Witzenhausen für sämmtl. v. H. bezahlt.
In unserm Archiv findet sich noch aus dieser Zeit ein Ori-ginal-Umlaufschreibcn den jährl. Landtag betr. von Fr. Joachim^bbus koikenslsin. <l. 6. Neifenstein 7. Apr. 1654 (Urkb.584), das an das Stift St. Martin zu Heiligenstadt, denRath daselbst, an die v. Linsingcn zu Rengelrode, Burg-wald und Virkeseld, und an die v. Hanstein zu Besen-hausen (Hans Herman) auf Ober- und Nieder-Stein(Hans und Jost Dieterich) und zum Bornhagen (CasparRudolf) gerichtet ist, obgleich damals noch Thilo Albrechtzu Schwobfeld Geschlechts-Ältcstcr war (ck 1662). Es enthält,daß auf den für 9. März „beschriebenen Landtag bei der Fege-„banks-Warte sehr wenige von den Hr. Landständen sich ein-hellig gemacht" daher der Hr. Ober-Amtmann es für rathsamerachtet, eine gemeine Zusammenkunft auf dem Rathhause zu Hei-ligenstadt auf 20. Apr. anzuberaumen. Der Abt bittet freund-lich, sich früher Tageszeit Anzufinden, und des Landes Bestes zudcliberircn. Bei dieser Convocation werde jeder auf seine Kostenzehren; wenn aber einer wegen Verhinderung nicht erscheinen könne,daß dann zum wenigstens einer aus jedem Geschlecht sich persönlichcinfinde, damit diese Kosten nicht abermals vergeblich geschehenmögen, wie solches ihre Pflicht und des Landes höchste Nothdnrfterfordere-
Hans Herman hatte 6 Söhne. Seine Vorfahren RitterHeinrich und Lippold v- H. hatten 1307 und 1308 (Urkb.58—60) zum Seelenheil ihrer Vorfahren und Nachkommen denAltar St. Stephan in der Stiftskirche zu Heilig enstadt ge-stiftet (S. 50) und denselben mit dem großen und kleinen Zehntenzu Besenhauscn und einer Hufe Landes zu Lenterode begabt,wovon im Jahr 1658 der Zehnten allein 30 Mltr. Frucht eintrug.