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2 (1857)
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665
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17. Jahrhundert.

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findet, worin derselbe meldet, daß jener Meister von seiner Sen-dung die Antwort gebracht: der Amtschreiber habe gesagt, vr.Otenclus müsse verreisen, er werde aber der Sache gedenken, sobalder zurück wäre. Meister Georg habe sich sonst umgehört und ausden Reden verstanden: ,,Wan die von Adell alle auf dem PlatzeWen wären, so würde widerHun oderHanne darnach krehen:wenn es gleich bei dem Churfürsten gesucht würde, so würdedoch Ew. Gnaden nichts erlangen."

Und damit schließen sich unsere Akten, die den damaligenjungen kühnen aber leichtsinnigen Junkern die Unterweisung ga-ben, daß das der neuen Lehre feindlich gesinnte und seinen Prie-stern anhängige Volk auch dem Adel nicht günstig gesinnt war,der auf dem ganzen Eichsfelde die Reformation des Mönchs zuWittenberg anerkannte. Der Meister Georg hatte übrigensRecht gehört; der arme Vater Heinrich überlebte seinen Kummernicht lange, denn 162l war er schon todt und hatte somit nichtden Schmerz, bei 3 Söhnen und 3 Enkeln den Ausgang seinesStammes zu erleben.

d. Alexander.

Heinrichs zweiter Sohn, Alexander oder Sanderg enannt, lebte zu Rabcnrodc (Rummcrode), hatte Elisabethvon Mitzfahl (wohl von Stöckei) (S. 360) zur Ehefrau,verließ sie aber schon 1637 als Wittwe ohne Kinder. Die Güterwaren in dem Kriege verwüstet und die Wittwe forderte von ihremSchwager, Hans Friedrich, gewöhnlich Hans Fritz genannt,dem dritten Sohn Heinrichs, ihr Eingebrachtes und Gegcnver-niächtniß.

c. Hans Fritz.

Es kam darüber ein Vergleich zu Stande zwischen HansFritz v. H. auf Wiescnfeld und Rabcnrode mit seinen Bei-ständen Balten von Taftungcn zu Ascherode und GeorgRudolf von Rodungen zu Mertenseld und seines BrudersAlexanders Wittwe, Elisabeth geb. Mitschcfahl mit ihrenBeiständen Martin v. Taftungcn und Christoph und Hans