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2 (1857)
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17. Jahrhundert.

(von Schönborn) 12. Februar 1673 ebenfalls gestorben unddadurch ein neuer Fall und neue Verzögerung eingetreten. Ihmfolgte Lothar Friedrich (von Mcttcrnich Burscheid) imErzbisthum, sowie Johan Siegfried v.H. (Taf. 11) im Se-niorat des ganzen Geschlechts, der unermüdlich im Erinnern audie Muthung in Mainz war. Sie geschah am 6. Sept. und4. Nov. 1673, am 6. Jun. und 26. Oct. 1674 und am 23.Febr. 1675 aber ohne Erfolg bis zum Tode des Erzb. LotharFriedrich, welcher am 3. Jun. 1675 erfolgte. Johan Sieg-fried wurde erst vom Churf. Damian Harterd (von der Leyen)am 12. Sept. 1676 aufgefordert, binnen 2 Monaten

1) den letzten Lchnbricf;

2) Specifikation aller Interessenten;

3) Loui'atoria der Minorennen;

4) Verzcichniß der verstorbenen Nettesten;

5) Quittungen über bezahlte Lehnfälle und

6) Lehns Aravamina ,einzureichen, welches er au ch durch Bericht von Ershausen vom3. Oct. befolgte (Urkb. 616. 3), worauf der Lehntermin aus 4.Febr. angesetzt und der Lehnbrief von 1677 ertheilt wurde. DieKosten für Muthung betrugen 42 fl., für Sicgcluug 6 fl>, welcheLiborius Friedrich v. H., Würzb. Rath entrichtet hatte, sowie für Empfang des Lehns in Mainz, wozu gewöhnlich einRitter bevollmächtigt wurde, 12Thlr. zu geben waren. Ocftersgeschah dies von Joh. Adam v. Hoheneck und in dessen Ab-wesenheit wurde Caspar Wilhelm von Ridder zu Gra-nestein damit beauftragt. Die ganzen Kosten betrugen damals256 Thlr. wozu nach einer Reparation vom 18. Oct. 1676 derBescnh. Linie die Hälfte, und die Ersh. Linie die andere Hälfteund davon

Jost Dietrichs Erben auf Unterste«:

Caspar Georg auf Wahlhausen (Taf. 12) i,

Oberstl. Ernst Friedr. Erben zu Geismar (Taf. 16) 4,

Johann Siegfried (Taf. 11) i auf Ershausen 5,

Hans (Taf. 12) j und Ob er st ein 5,

(I. S. 227) zu tragen hatten, wie sie die Einnahme theilten.