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2 (1857)
Entstehung
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419
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17. Jahrhundert.

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Ucbrigcns werde allemal für die Burg Stein sowiefür Töpfer, für jedes, ein besonderer Lehnbricf ausgefertigt.

Der Verlust des Dorfes Ludolphshauscn, den Jostv . H. auf Untersten! durch seine Schwester Salome erlittenwird wiederholt beklagt und gebeten, daß die Lehnserben zu die-sem Lehn gelangen, oder sie ,,vcrtrvstctermaßen" mit einem Aequi-valent wieder zu versehen.

Wegen der Güter Ershausen, in welche sichJohanSiegfried (unter Hof) (Taf. 11), und Hans (ober Hof)(Taf. 12), gleich getheilt und Gcismar, welches den Brü-dern Otto Hermann und Adam Friedrich (Taf. 10) undden Söhnen des Ernst Friedrichs und Adolf Ernst's zu-gefallen, werden dieselben Klagen geführt. Auf einem Theil (unt.Hof) stehen die Gebäude noch aus dem andern, dem Hanszustehenden Hof, sind sie im 30jährigen Krieg sehr ruinirt undsind aus Mangel an Holz und Geld nur mit einem Baucrhäus-chen, Stall und Scheuer bebauet, da Hans 1000 Thlr. Zinsge-fälle versetzen müssen und noch eine Schwester seines Vatersalimentiren müsse. Ohne Beihülfe könne er den Sitz nicht wiederaufführen und bittet, ihm aus dem nahestehenden Gehölz die be-nöthigtcn Eichen zu verehren, indem er mit Söhnen reichlich ver-sehen sey.

Aber auch hierauf folgte noch kein Lehnbrief, obgleich mitdem Tode des Seniors Adolph Ernst (Taf. 10) (2. Oct.1672) der sich alle Mühe zum Empfang der Lehen gegeben5 Lehnfälle, nämlich 2 der Churfürsten und 3 der Aeltesten v. H.erschienen waren.

Die Sache wurde bald durch den zu kurz angesetzten Ter-min, bald durch die Abwesenheit des Lehnprobstes, bald wegendes Durchmarsches der Kaiser!, und Brandenburgschen Völkerdurch Mainz, verzögert. Am 3. Febr. 1673 schickte die MainzerCanzlei die eingereichte Lehnspccification mit dem Bemerken zurück,«weil der Ortsnamen fast zu viel und deß Ortß unbekannt" sobegehre sie ein Attest des Obcramts in Heiligenstadt. Diesgmg erst am 15. April 1673 durch den Duderstädtschen Stadt-boten nach Mainz. In dieser Zeit war Erzb. Johan Philipp