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2 (1857)
Entstehung
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405
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16. Jahrhundert.

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sich als Gerichtsherr cincr Hansteinschen Unterthanin an, die einenMann aus Witzenhauscn geheirathct, demselben wegen schlechterBehandlung nicht folgen wollte, aber dazu angestrengt werden sollte.

Der andere Bruder des Drost Caspar war Henrich, CurtsSohn (Tafel 4m) und 1562 Senior des Geschlechts, nachdem seinBruder Apcl das Jahr vorher gestorben war. Im Jahr 1518(Urkb. 323) belehnte er, wie wir oben (S. 263) gesehen, die Ca-pitels Herrn und Beneficiaten an der Marienkirche auf der Altstadtin Hofgci/mar zu ihren Präscnzien mit mehreren Gütern.

Er hinterließ drei Söhne, wovon Bert hold durch einenSturz vom Pferde bei Eschwege das Leben verlor und Georgin der Werra ertrank. Johan, der Clara v. Hardenbergzur zweiten Fran hatte, starb 1558. Seine 4 Söhne Heinrich,Melchior, Guntzcl und Hans (Urkb. 434) stellen ihrer Mutter,der Wittwe, einen Schuldbrief in den Ostern heil. Feiertagen (36.März) 1567 (Urkb. 431), über 566gantzer unvorschlagener Dalerder Chur- und Fürsten schroit und Muntzordnungen" aus, "diewir in Unsern kuntlichen nutz und frommen, als zu Abtragungetzlicher schulde angewant haben", die sie mit 25 THIr.Pension"jährlich auf Michälis zu verzinsen und auf Ostern wieder zu zahlenversprechen, wenn auf Johannistag des Evangelisten, die Loskündi-guug geschehen. Zur Sicherheit setzen sie 46 Mltr. halb Korn, halbHafer Witzenhäuscr Maas von ihren aufkommenden jährlichen Zinsenein, welche die Mutter zu gebrauchen so lange Macht haben soll, bisHauptsumme und Zinse gänzlich bezahlt ist. Heinrich hat fürsich und seine Brüdersein angeboren Pitzschafft ufs Spatium"hirunten wissentlichen thun hangen lassen." Dies Siegel fehltaber, weil die Schuld abgetragen.

Der jüngste von Johans Söhnen, Hans genannt, ver-pfändete 1579 dem Curt von Hardenberg, welcher wegen2l fl. jährlicher Zinse für ihn gut gesagt, seinen Unterhof zu Arens-hausen. Er hatte Orthcia von Grunow (wie sie in derfolgenden Urkunde heist) Dorothea von Grona, von Fried-land zur Ehe. Durch sie, vielleicht eine Tochter des letzten Be-sitzers dieser Güter, Gunzcl von Gronau, sind dieselben nachLehnbrief vom 16. April.1622, wohl auf die v. H. übergegangen.