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2 (1857)
Entstehung
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>6. Jahrhundert.

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ohne weitere Auflage gütlich entrichte, und was sie mit desHans Schwestern zu schaffen, bei denselben suche, damit dieKlägerin nicht verursacht werde,possessionem der verpfän-deten Güter zu spprebendircn."

Von 1595 muß die Sache beruhet haben, denn erst vom19. März 1602 findet sich ein Schreiben8) datirt Witzcnhausen, von Diederich v. Berga, Hein-rich v. Hanstein und Johan Hundelshausen an denfürstl. Braunschweig. Landdrost und Regierungs-Näthe zumHerzberg, um der Wittwe des Claus von Leuthorst,diesem ehrlichen guten alten Weibe" (sie hatte ihre 5 Brüderüberlebt) zu dem schuldigen usus Iruotim zu verhelfen, wel-chen die Söhne des Hans v. Leuthorst durch ihre brüder-liche Theilung cessiren zu wollen schienen.

Wahrscheinlich hat ihr Tod wie so oft geschieht erstdem Prozeß ein Ende gemacht.

24. Lippolds Söhne.

1. Caspar.

Wir wenden uns nun zu den 5 Söhnen des HofmeistersLippold, wovon die meisten das Jahrhundert überlebten. Derälteste war Caspar, geboren 1539 7 1693 (Tafel 6), dessenStamm noch sortblüht. Er wurde wahrscheinlich durch seinen Vater,Kämmerling des oben genannten Grafen Boppo von Henne-bcrg und Ober-Aufseher der Grafschaft dieses Namens, der ihndurch Lehnbrief vom 19. Dcc. 1569 (Urkb. 439) mit einigen Höfenin den später an Hessen gefallenen Henncbergschen Antheil belehnte,(I. S. 199) und bei dem er in großer Gunst stand. Er wurdeauch mit seinen Brüdern Mitbesitzer des Guts Obercllen durchden Lchnbrief der Vormundschaft von Co bürg vom 3. Juni 1578(l- S. 212) so wie er auch für sich und seine Söhne durch Lehn-brief des Grafen Georg Ernst v. Hcnneberg von Mansfeldden 15. Mai 1578 und 13. Jan. 1589, Eigenthümer der Güterm Hcnfstedt (I. S. 215) geworden war, welche seine Nachkommenin gerader Linie noch besitzen und darauf wohnen, und ein Gut in