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16. Jahrhundert.
1) Schreibt deshalb die Wittwe Leuthorst von Osterode anihre Mutter am 22. Mai — und.
2) an die tugendsamc freundlich liebe Wase Emercntia datiitvon Wiesenfeld am 23. Sept. den v. Otto Melanderbetreffend.
Emerentia muß aber schon früher wegen ihres Wit-thums an dieselbe nach Osterode geschrieben haben, denn
3) ein keeepisso der sürstl. Braunschwcig. Canzlei zuHcrzbergvom 26. Sept. macht ihr bekannt, daß die Wittwe des Hansv. Leuthorst ihr die 82^ ohne langen Verzug erlegen solle.
Sie hatte sich indessen, wie es scheint, an den HerzogPhilipp zu Braunschweig-Lüneburg klagend gewandt,worauf sie
4) von der genannten Canzlei am 18. Oct. benachrichtigt wird,daß Hans v. Leuthorst Wittwe auf das vorige Schreibenerklärt habe, daß sie nicht schuldig sey, mehr als ihren Antheilzu erlegen — (wahrscheinlich der unter 5 des Vertrags aus-gesetzte Posten). Emerentia wohnte indessen in Witzen-hausen, wo sie nach ihres Bruders, des Hr. BurghardTestament (S. 323) so lange sie lebe, die Lcibzucht in seinemHause und dabei noch 560 Thlr. erhalten hatte. Sie schrieb
5) von da an ihren lieben Vetter (Neffen) Heinrich v. H. am24. Oct. in der Augclegenheit mit ihrem Stiefsohn.
6) Antwort desselben vom folgenden Tag von Wiesenfeld,worin er seines Schwagers Volpert Riedeßel zu Eisen-bach erwähnt. Dann folgt
7) eine Bitischrist vom 5. Nov. an die Canzlei zu Herzbcrg,worin die Verwandten und Blutsfreunde des verstorbenenClaus v. L. vorstellen, daß der Vertrag vom 9. Oct. 1584durch den vom 15. Juni des folgenden Jahrs dahin abge-ändert worden, daß Hans v. L. seiner Stiefmutter jährlich„165 Thlr. ablegen wolle." Dessen Wittwe wolle aber nichtmehr, als ihren Antheil bezahlen, das übrige aber auf desHanfes seel. Schwestern schieben. Weil aber die Wittwedes Claus „eine alte betagte und verlebte Person sey," sobitten sie, daß die Wittwe des HanS den jährigen Zins