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t6. Jahrhundert.
Bornhagcn besaß, (siehe Urk. 509). Er war mit Sibille v.Hoheneck vcrhcirathet. Nach einem Schreiben des Anthoniusvon Wersabe an den Landgrafen Wilhelm (IZV.) zu Hessenvon Schmalkaldcn den 9. Sept. (581 war der hochzeitlicheEhrentag des Easpap v. H- (und des Philipscn Wallenstein) aufden 15. Oct. festgesetzt. Auf seine 5 Söhne werden wir in demfolgenden Jahrhundert zurückkommen. Da er wohl größtentheilsauf seinem Gute in Thüringen sich aufhielt, und wenig nach demEichsfeld kam, so findet sich von ihm ausser einigen die bei seinemBruder Heinrich vorkommen werden, auch nur eine Urkunde vor,ein Vergleich mit seinem Bruder Melchior vom 10. Aug. 1588(Urkb. 491), welchem die Braunschwcigschcn Lehngüter, Reifen-hausen, Ossenfelden und andere in der brüderlichen Theilungzugefallen waren und dem von den Beamten zu Münden undFried land allerhand thätlicher Eintrag und Hinderung geschah,und der daher von den Brüdern Erstattung bat. In dem genanntenVergleich überließ daher Caspar seinem Bruder Mclchior, seinenAntheil an den jährlichen Zinsen von 1500 Goldgulden Stamm-gcld, — welche bei dem verstorbenen Georg von Papenhcimgestanden, abgelößt und wieder ausgcliehcn werden sollten — mitjährlich 28 Goldgulden und 20 Groschen, so wie 9 Thlr. jährlichesManngeld, welche von dem Grafen von Schwarzburg fallen(I. S. 224) und Caspar wieder zurück erhalten wird, wenn Mel-chior ohne männliche Nachkommen bleibt. „Zu mehrerer Anzeige„seiner gegen ihn tragenden brüderlichen ^ch'eotion" übernimmt auchCaspar für Melchior die 100 Thlr. von der Schuld zu zahlen,welche die Brüder dem Herrn Thcodorich Ladikhcn, der Rechtenvoetor zu Hildeshe im zu zahlen haben, wogegen dann Melchiordie Irrungen wegen der Braunschwcigschcn Güter allein austragenwill. Beide Brüder haben den Vertrag untcrsicgclt und unterschrieben.
Er war 1588 Sanior Mm. und hielt als solcher am 9. und10. März 1593 Lchntag zu Gerbers Hausen (S. 201). Vonihm findet sich auch aus dieser Zeit ein Register (llrkb. 510) allerder von Hanstein ausgegebenen Lehen.
Zur Bilduugsgcschichte der jungen Edelleute damaliger Zeit,oder der Sitte, verdient hier bemerkt zu werden, daß Caspar