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2 (1857)
Entstehung
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375
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lti. Jahrhundert

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„es ihm Gott, wie wohl er wie augenscheinlich, zum höchsten ange-„griffcn, am leib abnehmen. Obwohl während der Belagerung"zu Zeiten das Tausend unter das Hundert gemischt, einmal böse,«das andermal gute Worte geben worden, das hat nit änderst sepn//können; so gehe es auch in Kricgszeiten nit änderst zu. Es laß„sich nit nach Büchern handeln, als wenn man mit Juristen werk„umgienge. Er sey in Frankfurt Keinem Feind gcwest und noch//nit, denn die in Frankfurt hätten sich wie fromme, ehrliche//Biedcrleut gehalten, aber die von Nürnberg hätten sich gehalten,„wie —" Mit so wohlmeinender Gesinnung gegen Frankfurtgieng Herr Cour ad einige Tage darauf aus der Welt."

So schreibt und beschließt der Frankfurtsche Geschichtschreiberdas Leben und Ende dieses tapfern, ritterlichen und edelmüthigenMannes, der wahr und offenherzig gegen den Feind, wie gegenden Freund, als Soldat unbekümmert um die religiösen Streitig-keiten, aber treu und anhängend seinem kaiserlichen Herrn, dem erTreue gelobt, in den damaligen Teutschen Wirren, bald mit, baldgegen seinen nachbarlichen Landgrafen zu Hessen — bald ver-eint, bald feindlich gegen den unruhigen und fchdelustigcn Al-brecht Alcibiades von Brandenburg, sein ritterliches Fehde-Handwerk übte, aber immer redlich und wohlmeinend gegen Alleauch mit Frankfurt, das er hart hatte drängen müssen, abernicht mit dieser Gesinnung gegen Nürnberg, doch immer frei,frisch, fröhlich und fromm. Er starb, wie seine Grabschrift folgt,am 23. März 1553, wahrscheinlich in Mainz, wo ihn noch derFrankfurter Stadtschreiber sprach. Seine Gebeine ruhen in derSt. Katharincnkirche zu Oppenheim am Rhein, wo sein Bild inMannsgröße und Rittertracht von Alabaster-Marmor mit folgenderUnterschrift steht: (Urkb. 412)

4nno dni 1SS3 den 23. Ugrcii ist in Oot versclneden klaredel vnd Ltreng Her Oonrnd von Uantstoin Uitter, Uei.lllae. Urie^s-Uadt vncl Oberster, den Oot Znedi^ vnd barm-berxiss 8eie. /Vmen.

Dies Denkmal fand später, als 1389 unter Ludwig 14tendurch seinen General Melac die Pfalz und auch Oppenheimmit seiner Katharincnkirche verwüstet wurde, keine Schonung. Neben