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2 (1857)
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16. Jahrhundert.

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wird, sondern des Melchior von Mitzesthefohcl, als Bürgen,mit dessen Tochter oder nahen Verwandten, Marie von Mitzc-fahl, Martin v. H. (4 1593) (Tafel 45) Sohn Lippoldsund Bruder Melchiors, verheirathet war, die sie wahrscheinlichals Erbschaft mitbrachte. Beide sind Schuldbriefe des GrafenErnst von Hohenstein (Honstein, Hoenstcin) Herr zuLohra undClettenberg, im Eichsfeld, der eine über 60t) Gulden an die FrauAnne, Heinrich Thomas Ehegemahl, von Walpurgis (I.Mai)1530 (Urkb. 334), wo Georg Reich, Melchior Mitzefahl,Joh. v. Stockhausen, Asmus von Schiebung w. sich alsBürgen und Selbstzahler bekennen der andere am Tage Jacobi(25. Juli) 1550 (Urkb. 406) über 1000 Thaler Gulden an As-mus von Scheidung, worin der Graf dem Christoph Reichund den übrigen Bürgen und Sclbstschuldncrn volle Schadlos-haltung verspricht. Der letzte Gras von Hohenstein starb übrigensden 8. Juli 1593 und die Grafschaft fiel an Braunschweig. (WolfGesch. II. S. 54.)

15. Gerichtspslcgc.

Die Uebung einer förmlichen Gcrichtspflcge hatte in dieserZeit noch nicht Platz gefunden, wenn auch eine Spur davonsichtbar wird, wie in einem Streit zwischen Otto von K erst-linger ode wider Wedckind von Uslar wegen einer HufeLandes in der Flur von Bcnningehusen (Bcnnihauscn beiGöttingcn), das Gericht zu Geyllingehuscn (Gclljchauscnbei den Gleichen) vorkommt. Eine Urkunde im Hanst. Archivist ein Notariats-Instrument von Joh. Franc, Cleriker desMainzer Bisthums «von kaiserlicher gewalt uffinbar Scriber undNotarius" von Montag Bartholomci des heiligen «zwölf BotenAbend" (23. Aug.) 1529 (Urkb. 331), in der «andern Jn-«diction, Babcstumbs des allerhciligst in Got Vaters und Herrn«Clcmcntis von gütlicher Vorsichtigkeit Babists des Sieben-ten im 6ten Jahre" der darin erklärt, daß vor ,/den Richtern"Bcrlt Schmcdt, Kerstan Günther Vopth sampt Iren-/Beisitzern des Gerichts zu Geyllingehuscn" das sich aberdamals zu Benningchusen, wo sich die streitige Hufe befand,