IM
16. Jahrhundert.
abend nach ti-ium regmm 1549 an Hans v. H., Werners Sohn,Bevollmächtigten des ältesten Jost — und endlich am Freitagepvst trinit. 1574 von Herzog Wilhelm demI ü n g e rn (4 1592)anLorenz Feurtag als Bevollmächtigten des Ältesten Otto v, H.
Der auch hierher gehörige Lehnbrief des Herzogs Erich (II.5 1584) von 1553 an Ditmar v. H. rc. über Reifenhausenund Dedewershausen ist bereits oben (I. S. 163) angeführt.
Daß stets auch in dieser Zeit ein gutes Einvcrftändniß un-sers Geschlechts mit dem herzogl. Hause, selbst außer den Beleh-nungcn, Statt gefunden, beweist eine Urkunde vom Montag in denheiligen Ostern (1. April) 1532 (Urkb. 337), worin Herzog Erichder Ältere (von Calenberg 4 1549), Vater des vorigen, eineSchuld von 1799 Thlrn. Goldguldcn an Georg von Papen-heim anerkennt, die er auf Ostern 1534 in Warburg oderHörter oder in jeder andern Stadt, „in welcher sie das Jres„Gefellens liebß haben" entrichten und bezahlen will. Es stellensich darin viele Bürgen für den Herzog, namentlich: Junkherr Jo-hann von Beurcn, Gödert von Mcschede, Johan vonGroinde, Hans von Stockhuscn der Elter, Eberhardvon Calenberg, Johan Spiegel zu Schwcdersen,Adrian vonZersen, Curdt Spiegel, Lippold vonCan-stein, Arndt von Uffeln, Jost von Oldershauscn, Jo-han von Valckcnbcrghe, Franz von Kerssenbruch —und endlich Johan v. H., Kcrsten v. H. der Junger undJost v. H.
Fulda zc.
Die Lehen des Stifts Fulda und die Verhältnisse mit dem-selben in dieser Zeit sind bereits oben (I. S. 145) vorgetragen,sowie bei den Lehngütcrn alle die vorgefallenen Muthungcn undLehnserncuerungcn bei dem Grafen vonHcnncbcrg (I. S. 198)dem Stift Hersfeld (I. S. 291), den Herzogen von Thürin genund Sachsen (I. S. 295) und den Grafen von Schwarz bürg(I. S. 218).
Noch sind hier zwei Urkunden zu erwähnen, die sich im v. H.Archiv befinden, obgleich der Namen derselben darin nicht erwähnt