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2 (1857)
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177
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15. Jahrhundert.

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würdigen Herrn Dechanten der Kirchen des St. Petersstiftö Fritz-lar, des St. Martinsst. Heiligenstadt und dx§ St. Martinsst.Casscl. Ludwig wurde später 1515 Abt zu Hcrsfeld, wo wirnoch auf ihn zurück kommen werden.

Von Caspar v. H., einem der Söhne Curts, den wir oben(S. 174) angeführt, der später Drost zuLüneburg war, finden wirnoch folgende, freilich wenig sagende Notiz über die Gerichtsgebühren,welche seine Zitation nach Eschwege veranlaßte. Eine Rechnungdes Rcntmeistcrs zu Eschwege von 1492 enthält nämlich folgendezwei Posten:

Item XVI. Schill. den Achtpfortenern zcu Eschweg alsman Ouspur von IIan stein zcu zcwey malen zcur Antwortgcruffcn hat Montags nach Divisioniö apostolorum et Mon-tags nach' Jacobi.

Item II. Schill. dem Pfortcnncr zcu Haustein als myngncdiger Herre Caöpcrn die andere Hcischung schigkede."

Also Landgraf Wilhelm I., der 1493 die Regierungrcsignirtc, war es, der Casparn 2 mal zu Eschwege und dasdrittemal selbst von der Burg Hanstein, wo er sich aufhielt,citircn ließ, wohl in Lehcnsachen, worüber sich aber nichts weiter findet.

Von der Familie vom Rustebcrg, die oben (S. 13. 57)mehrmals vorgekommen, müssen wir hier noch, als Beweis derdamaligen geistlichen Gewalt, selbst nicht bedeutender Stifter, anfüh-ren, daß 1425 Gottfried von Nusteberg, Decan des Stiftszu Amöncburg, als Erecutor Apostolischer Befehle und Lull-«loMatus, die Bedränger des St. Petersstifts Fritzlar, nämlichden Grafen Heinrich von Waldeck, Heinrich von Gülichcund Henrich von Brunkhauscn (Brinkhausen ist ein hessischesDorf an der Edcr) in einer noch zu Fritzlar vorhandenen Urkundezur Verantwortung vorzuladen sich erlauben konnte.

Von denen von Worbcze oder Worbesse besaßen Con-rad undFricdrich 1354 einen Theil von Wahlhausen, Dic-zenrodc und den Odcnbcrg (I. S. 155. II. S. 48) und einCurt wird als Zeuge 1444 genannt (S. 143). Hier müssenwir noch bemerken, daß 1415 Curt vielleicht derselbe undHeinrich von Worbesse, Gcvetter, in einer Lehnverbindung

II. Theil.