15. Jahrhundert.
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Anonymus erzählt in seiner Chronik (Cap. 107) daß Hans vonHanstein mit Hans von Dörnberg zur Wehr gekommen, ihnunter sich geworfen und indem er ihm das Gelübde eines Gefan-genen abnehmen wollen, von einem Sachsen, der bei den Hessengewesen, durch ein Bein gestochen worden, so daß er «all sein Tage"lahm geblieben.
Indem wir auf die Lippoldsche Linie (Taf. 3) übergehen,wied erholen wir, daß der Linienstifter das Hessische Schloß Alten-stein einnahm und zu der oben (S. 93) erzählten Fehde Ver-anlassung gab — und bemerken, daß sein Sohn Dittmar, dereine Ulke oder Oller v. Papenheim zur Ehefrau hatte, 1423mit denen von Mülhausen Fehde führte, von den Bürgern ge-schlagen wurde, die unter andern seiner Anhänger, auch Burch artvon Pappenheim — wohl sein Schwager - gefangennahmen(Bccherers Chronik S. 389). Er muß später von den Grafen v.Schwarzburg selbst gefangen worden seyn, denn in der Reise-rechnung des Landgrafen Ludwig von Hessen findet sich folgen-des aufgezeichnet:
Am 15. Juni 1431 trat Landgraf Ludwig I, v. Hessenvon Spangcnberg aus, eine Wallfahrt nach dem heiligen Blutezu Wilsenach an der Elbe an. Er ritt am Isten Tage nachSonders Hausen, wo er übernachtete. Am nächsten Morgenbesuchte er die Burg. Unter den auf derselben gemachten Ausga-ben findet sich auch: Itoin Dietmar von II anen sie in, der dagelangen was, vier Dulden.
Von Ditmars Sohn Heinrich findet sich in einer Rech-nung von Mclsungen, (Stadt in Hessen) von 1467 folgendeNotiz:
«Vom 26. bis 29. August lag Landgraf Ludwig mit Heinrichvon Hanstein und andere von seinen Freunden und Dienernzu Melsungen. Von hier begab er sich nach Kehrenbachund widmete die ganze erste Hälfte des Monats Sept. der Jagd."Bei dem General-Vieariat in Fuld a befindet sich eine Dol-lootio ^Vbbatum, praopositorum ot Dapitularium Doolosiao b'uldonsisord. cbronol. oonsoripta ab anno 1260, und darin: