Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
Seite
170
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IS. Jahrhundert.

unsers gnedigen lieben Herrnan die Hant" in treuen gelobtzu Gott und ven Heiligen geschworen, ohne Ausnahme, stcdc undvcst zu halten ohne Arglist und Gefährde diese gänzlich undzumal hierin ausgeschieden. Die genannten Räthe Beymcl-burg und Elben dann die 4 aus Corde's Seite ComthurRaben au rc. die sichMedde scheide Gesellen" nennen,haben ihre Jnsiegel angehangen (wovon die 3 eben genanntennoch vorhanden); die 3 letztern mitzubrauchen erklären die 4 vonWerners Seite, Hardenberg rc. ,/gebrestens der Unßirn."

Vielleicht war es eine Folge dieser Versöhnung, daß im sollgcndcn Jahre wie es nach einer Notiz im Archiv zu Hannoverhcist Wernerus miles, korcl et Hans kratres et Lo^natiab Haustein geben (47? dem Kloster Nein Hausen ihre Mühlein inferior! Kontern zu Lehen.

Won dem Leben und Wirken des Ritters Werner sagenuns d ie Urkunden nichts weiter, als daß seine Hausfrau Catha-rina hieß, ohne den Familien-Namen zu erwähnen. Aber an Feh-den hat er stets Theil genommen. In einer Rechnung des Nent-mcisters zu Grcbenstein in Hessen heist es: »5. Sept. 1464kehren die Landgräflichen, gegen 600 Pferde stark, von einem Zugeins Stift Cölln zurück und übernachten sehr ermüdet zu Deisclan der Diemcl. Unter andern befand sich auch Werner v. H.dabei." Der Landgraf Her man war bekanntlich Administratordes Erzstifts Cölln und wurde 1489 Bischof von Paderborn.Eine andere Rechnung von Sontra von 1471 bemerkt: als derLandgraf Ludwig II. (muß III. heißen) am 5. Mai über Sontragegen den Herzog von Wilgers Hausen reitet, befindet sich inseinem Gefolge unter anders auch Werner v. H- Von seinenletzten Schicksalen sonst und seinem Tode sagen die Urkunden unsnichts. Nach einer Notiz soll er noch an einem Kriege in? NordenTheil genommen und gegen 1485 in Lübeck gestorben seyn. Hansv. Hanstcin, des Ritters Werner Bruder, der oben schon mehr-mals neben diesem Bruder erwähnt, wie er mit demselben belehntworden, und dem (S. 126) das Schloß Gieboldchauscn über-geben werden sollte, scheint auch in die Fehde seines Bruders mitHans von Dörnbcrg verwickelt gewesen zu seyn, denn der