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15. Jahrhundert.
Mit Braunschweig.
Was sich in diesem Jahrhundert mit den verschiedenen HäusernBraunschwcig, auf dessen Herzog Otto (7 1445), Schwiegersohndes letzter» Grafen Hcrman von Ever stein, die Lehnherrschaftüber die Hanstcinschcn Güter übergegangen war — zugetragen, istschon oben (I. S. 159) bemerkt, und der erste Braunschwcigsche Lehn-brief 1461 von Herzog Bernhard (1 1467 Urkb. 257) von Lü-ncburg angeführt. Der folgende Lchnbricf ist von dessen Neffen,Heinrich de m Iüng e r n (später der Mittlere genannt, Havc-man rc. I. S. 711) Donnerstag nach St. Catharinen-Tag der hei-ligen Jungfrau (26. Nov.) 1489, der Kcrsten, als Acltestcn,Thilen und Wcrneru — Ern Ritters Werner Söhne, so wieHeinrich, Werner und Benedict — Söhne von Hans, mitdem halben Dorfe Waldesa u. f. w. wie in dem vorigen Lehn-brief belehnt.
Daß der Herzog Otto (der Einäugige) vonBraunschwcigvom Kaiser Sigismund unter andern auch mit dem SchlosseHanstein 1420 (Urkb. 211) beliehen wurden, ohne Zweifel ausJrthum, ist schon oben (S. 112) bemerkt, und daß es weiter keineFolge gehabt.
Eine andere Original-Urkunde im Archiv verdient noch Er-wähnung, ob sie gleich nicht unmittelbar die Familie v. Hausteinbetrifft. 1437 waren die von Rusteberg ausgcstorben und da-mit deren halbe Zehnten zu Ballenhusen dem Hause Braun-schweig anheimgefallen. Hans von Bodenhausen behaup-tete aber beim Herzog Otto (Einäugigen) Ottos Sohn, in Ge-genwart seiner Gemahlin Agnes (von Hessen), des Ritters Jo-han von Falkenbcrg und Johan von Rostorp Ritter, daßder Zehnten ihm sey, und bat ihn damit zu belehnen, welches dannauch durch Lehnbrief von Donnerstag nach St. Johannes Baptiste(25. Juni) 1437 (Urkb. 226) von Herzog Otto geschah. DerBesitz dieses Lehnbriefs im Hanstein'schen Archiv scheint auf dieVerwandtschaft dieses Geschlechts mit den v. Bodenhausen hin-zuweisen, worauf auch schon dasselbe Wappen der 3 halben Mondehindeutet, nur daß die rothe Farbe derselben bei den Boden-hausen und die schwarze bei den Hanstein auf eine Todtheilung