Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
Seite
124
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15. Jahrhundert.

PulverS und sechzig Virtel Mehls." Der gnedige Herr habe ausbesonderer Gnadedies thun reichen und geliehen" zu Vorsorge,wenn sie vder ihr Schloß belagert würde. Sie geloben dahersämmtlich und jeder einzelne "die angezeigten Puchsen, lont, Pulver,/und mehl", wenn sie solches nicht brauchten oder sie nicht belagertwürden, aufSeiner Gnaden Gesinnen" getreulich ohne allenSchaden und Entgeltungwiederum zu antworten, zu liebern odervolgen zu lassen." So lautet die eine Abschrift, und in der an-dern findet sich nur der Zusatz, daß anstatt 50 Kugeln deren 120und ferner auch eine Schlangenbüchse und 50 Kugeln angegebensind, welches aber das richtige zu seyn scheint, obgleich sonder-bar genug die im Staats-Archiv in Cassel befindliche alte Ab-schrift mit der erstem übereinstimmt, und der Schlangcnbüchse nichterwähnt. Diese Darreichung des Landgrafen hat in der Folge beidessen Sohn Philipp dem Großmüthigen über dieZurückgabe zu manchen Weiterungen Veranlassung gegeben, nachdemdurch ein oder zwei Glieder der Familie v. H. in der folgendenReformationszeit das bisherige gute Vernehmen mit dein Land-grafen gestört wurde.

Verbindung mit Mainz.

Vom Erzstift Mainz geschahen in diesem Jahrhundertdie gewöhnlichen Belehnungen,

über das Schloß zu Han stein, außer der bereits oben(1r. Th. S. 01) angeführten des Erzb. Dietrich von 1447 (Urkb.244) an Barthold, Heinrich, Ditmar, Gebrüder, HeinrichWerners Söhne und Courad Bartholds Sohn auch nocheine von demselben Erzb.Dietrich vom Montag Allerheiligen 1470(worin derselbe sich zuerst Kurfürst nennt) an Ritter 'Werner,Hans sein Bruder, Heinrich Hanfes Sohn, dann ConradBarthold, Apcl und Heinrich, Conrads Söhne. Von beidenBelehnungen finden sich nicht die Lehnbriefe selbst, sondern nur de-ren gleichzeitige Abschriften.

Zu dem. was oben (1r. Thl. S. 136) über die Burg zumStein und der dazu gehörigen Windischcn (Wendischen) Mark