Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
Seite
56
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. Jahrhundert.

Angabe einer Summe welche die damaligen beiden Linien, Kin-der des Heinrich und Lupold (Tafel2) dem Kloster Kaufun-gen schuldeten, crgiebt sich aus einer Quittung der Aebtissin Juttevon Gottes Gnaden und Convents des Stiftes des heyligcn Cru-cis zu Kaufunghen von 1365" (Urlb. 148)über den halbenTheil der Gülde", welchen HerrTylo von Haenstein, Ritter,Heinrich fein Bruder und Werner, ihres Bruders Sohn, entrichtethat; den andern halben Theil bleibt Ritter Heinrich schuldig.

Von versetzten Gütern wird hier noch der halbe Theildes Burglehns zu Nusteberg, i des Dorfs zu Arnshuscn,H Zehntens zu Lenterode und des Vorwerks daselbst erwähnt,den Werner v. H. 1359 (Urkb. 123. 124) an den Knecht HansRiemen von dem Allerberge für 85 Mark und 1387 (Urkb.187) Ditmar v. H. den 3. Theil des Zehntens zu Heymirs-husen im Waldeckschen für 199 Pfund Pfennige versetzt.

Sehr wichtig für den Wohlstand der Familie war der A n-kauf von Gütern, Dörfern w. der in dieser Zeit geschah einesHauses in Heiligen st ad t 1393 (Urkb. 54), von Dietrich vonArenshausen des Dorfes Areus h auscn, die Hälfte 1315(Urkb. 72) vom Vicedom Heinrich, und 1344 (Urkb. 191) vomKnappen Wilkin von Ny genborg, 1338 (Urkb. 95. 96) desDorfs Hadewortherode (Wüsthäuterode) ohne den Zehntenund Zehnthof, nebst der Wüstung Reckerode, vom Stift St. Martinzu Heiligenstadt, welches 3 Hufen davon 1393 von Friedrichv. Rosdorf, Hildcbrand v. Hardenberg und Johannv. Saldra für 5 Mark erkauft hatte. (Wolfs Gesch. der v.Rosdorf Urkb. S. 6.) Diese Besitzung wurde nach 29 Jahren,1362 nebst andern Gütern von Thilo und Heinrich v. H. demLandgraf Heinrich zu Hessen und dessen Sohn Otto zu Lehnaufgetragen (kzuckum oblmum S. 65 1r. Th.) und wurde später,nach beinahe 299 Jahren, unter Landgraf Philipp die Veran-lassung zu vielem Streit und Beschwerden sogar bei Kaiser Carl V.

Ferner wurden angekauft:

1348 (Urkb. 195) ein jährlicher Zins von Göttingen und dieHälfte des Floreke von Gerwordeöhusen (Gerbershausen)Lehngüter (Urkb. 196. 198) und die Wolfs mühle am Scha-