13. Jahrhundert.
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vom Stift Nvrtcn zu Lehn tragen, und nach der Urkunde von 1314(Urkb. 70) besaß er den halben Zehnten bei Sceburg, den erdem Rüdiger von Gplte in Erbzins gegeben und dieser demStift Nörten schuldet.
In demselben Jahr 1283 (U. 37) erscheint Probst Lnppold alsstrenger geistlicher Richter, indem er den Priester Conrad genanntFrankenberg in den Bann thut, wenn derselbe das Einkommender Capelle zu Dedenrode (Deiderode) das er dem Probst ckoVeto (Marieng arten) entzogen, nicht binnen 8 Tagen zurück gebe.
Den folgenden Verhandlungen in Urkunden hat er als Zeugebeigewohnt:
1287 (Urkb. 30) wo die Stadt Fritzlar dem Erzbischof Hein-rich (1 1289) die Einwilligung zu Erbauung einer neuenBurg in oder außerhalb der Stadt ertheilt;
1290 (Urkb. 40), wo Ritter Conrad vom Hagen seinen hal-ben Zehnten in Teistungen der Collegiatkirche in Heiligenstadtverkauft;
1297 (Urkb. 49) wo Erzbischof Gerhard den halben Zehntenzu Diemerden dem Augustiner-Kloster Hildewardshau-sen übergiebt;
1307 (Urkb. 57) wo Vicedom Heinrich seinen halben Zehntenin Schachtebich dem Stift in Heiligenstadt verkauft;
1308 (Urkb. 61) wo Erzbischof Peter den Tausch einer HufeLand in Hcdewarterode (Wüsthäuterodc), die Probst Luppoldbesitzt mit einer in Raben rode (Rummerode) von Johannv. Rodenbach — genehmigt.
1294 wurde Probst Luppold auch als Diplomat bei einemEheverlöbniß und Bestimmung des Heirathsguts gebraucht.-Herzog Heinrich von Braun schweig wollte seine TochterAdelheid mit dem Grafen Gerhard von Eppcnstein,Neffen des Erzbischofs Gerhard, vermählen und hatte ihrein Heirathsgut von 1000 Mark Silber versprochen. DerRath und die gemeine Stadt Duderstadt übernahm davon600 Mark — der Grund davon ist in der Urkunde (Urkb. 44)nicht angegeben — wovon sie sich dem erzbischoflichen Bevoll-mächtigten, dem Probst Luppold und dem erzbischoflichen
Theil. Z