13. Jahrhundert.
Luppold viel gegolten haben, weil er selbst am 26. Octbr. 1296(Urkb. 41) ihn dem Dechant und Domkapitel zu Mainz zu derdurch den Tod des Bischofs von Wormö .erledigten Präbendebei dem Domkapitel zu Mainz, als einen Mann empfahl, der durchseine tugendhaften Verdienste und seinen ihm — dem Erzbischof —und dessen Vorfahren geleisteten Gehorsam und durch seine künftigzu leistende Dienste, derselben vollkommen würdig sey. Geschäftebeim Rustcbcrg hatten indessen Luppold verhindert, sich inMainz cinzufindcn, hatte aber das Canonicat schon erhalten, weilder Erzbischof in dem Schreiben vom 17. Decbr. desselben Jahrs,(Urkb. 42) ihn Oonoanonious voster nennt, und wiederholt em-pfiehlt, ctwachurch precss papales ihm keinen vorkommen zu lassen.1297 (Urkb. 47) war er auch Scholaster in Fritzlar.
Am 25. April 1269 (Urkb- 29) ertheilte er — wie bereits obenangeführt ist — seine Einwilligung zu dem Verkauf von Allodial-Gütern in Mechtilencshusen durch seine Brüder an das KlosterMari eng arten, und am II. nonas )ul. defs. Jahrs (Urkb. 36)stiftet er für sich und seine Vorfahren eine Seelenmesse aus einervom Stift abgebrachten neben dem Probsteihofe gelegenen Mühleund anderm Gute, welches er aus eigenen Erbschaftsgeldern wiedererkauft und dem Stift aus Frömmigkeit wieder erstattet hat. Sonennt es Erzbischof Werner, welcher dazu seine Einwilligung gibt.
Dem Kloster Amelungsborn verkauft er 1278 (Urkb.32)einen Fruchtzins, der dem Stift zu Nörten jährlich zu entrichtenwar zum Besten des Stifts, mit Einwilligung des Ritters Diet-rich von Hardenberg, Mainzischcn Officials; sowie 1364(Urkb. 56) dem Stift Nörten 16 Acker Land und eine halbeOuria in der alten Stadt, für 5 Mark Silber.
Am 15. April 1286 (Urkb. 35) erhält er vom Dechant undCapitel zu Fritz lar den Auftrag zu Vollstreckung des letzten Wil-lens des Bruno von Bischops Hufen, ehemaligen Canonicuszu Fritzlar und dessen Anniversarien, wozu 3 Talente und 8Lolilli an genannte Personen ausgetheilt werden.
1283 kaufte er von Heinrich v. H. Ritter (Urkb. 36)und dessen Vetter Theoderich v. Nuftebcrg einen jährlichenZins von 16 Lolicki aus deren Einkünften zu Birkefeld, welche sie