24
43. Jahrhundert.
war was Heidelirich als Lehn des Erzstifts besaß, ncmlich dieEinkünfte von U-mckra (Hohen- und Kirchgandern) worauf260 Mark hafteten, das Schutzrecht über Fritzlar und die Güter,welche Albert von Schardenberg gegen 90 Mark in Versatzhatte. Außerdem wird noch für allen Schaden, den Heidcnrichin seinem Amte erlitten und für alle andere Schuld, womit ihmdas Erzstift (nostrn eoolosin) verhaftet war, ihm 100 Mark Silberaus dem nächsten heiligen Martinusfeste, und 50 Mark auf demim folgenden Jahre zu zahlen versprachen.
Vicedom Heidcnrich F»». 12S6 — t2S0.
Dieser Heidcnrich war 1256 schon todt und hinterließ seineWittwe Bertha — die mit Einwilligung ihrer 5 Söhne 1261der Kirche (Stift) St. Martin in Heiligenstadt 2j Hufe Land beiGcisleden zu Erlösung ihrer Seele schenkte (Wolfs pol. Gesch.I. S. 84. — Urkb. 25) — und 5 Söhne: Heidcnrich, Hein-rich, Dietrich, Lupold und Dietrich, wovon der älteste nachder Verleihungsurkunde von 1241 sein Amtsnachfolger war. Auf-fallend ist es, daß gegen diese ausdrückliche Vorschrift sein BruderHeinrich in einer Urkunde vom 25. April 1269 (Urkb. 29) sichauch Vioeckoininus nennt. Ilockenrious ot Ueinrious krMrosvioeckomini in kus teblioro — heift es darin, verkaufen einigeihrer Allodialgüter dem Kloster Marien garten, das in der Mittedes 13. Jahrhunderts durch Unterstützung des Grafen von Ever-stem gegründet worden. (Havemann Gesch. I. 568.) Bemerkens-werth ist noch in dieser Urkunde die Unterschrift von vielen Zeugen,von den Pfarrern (plolmnus) in Gese, Dransfeld, St. Ni-colai in Göttingen, wovon jeder sich ckonünus nennt — dannals nobiles viri so Nilitos: ckonünus Usinrious senior et juniorcke Lockenliusen, ckonünus (lonrsckus cko lZorlövossenhVer-lepsch), 4Vasinockus clo 8 nein (Schneen), Ilernmnnus cko8toolms«zn (Stockhausen) und llerrvious cko Unpicks (Stein).Auch der Rath in Göttingen hat sein Siegel angehängt. DieseUrkunde hat auch der Bruder jener Vicedome, Lippold, als Probstzu Nörten, den seine Brüder noster ckominus nennen, unter-