13. Jahrhundert.
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siegelt. In der Urkunde von 1266 (Urkb. 27) wird er als Ca-nonicus in Fritzlar, und in der von 1268 (Urkb. 28) schon alsProbst zu Norten aufgeführt. In der oben angeführten Urkundevon 1261 (Urkb. 25) nennt die Mutter ihn und ThcoderichClcrici, so wie den Ältesten Heideurich Vieeüomimis, und diebeiden andern noch ein Heiden rieh und Thcodorich: Laien.
Von dem Vicedom Hcidcnrich sun. ist urkundlich nichtsbekannt. Erzbischof Gerhard I., der Gönner seines Vaters, warindessen 1259 gestorben, und Werner (von Eppcnstcin 7 1284)hatte den erzbischoflichen Stuhl bestiegen. Wann der Vicedom H ei-denrich gestorben ist unbekannt. 1299 hat er wohl noch gelebt,da in der Urkunde (Urkb. 49) Conrads vom Hagen (üo incla^ins)Heidcnrichs Sohn und Nachfolger, Heinrich, nicht als Vicedom,sondern als cloinimis llem-ions cka Ilanstein sein Siegel angefügthat. Das Todtenbuch des St. Marienstifts zu Erfurt (Urkb. 24),das wegen der zu lesenden Seelenmessen kein Jahr, sondern nurden Todestag anzeigt, giebt ihnfür Iloiclemieus <ls llanstsin, cM lnit Ousios lussus coelesio
auf IV. Ikal. undfür IIsiniiLUSz Niles Vieeüominus II. Kai. Jan. an.
Vicedom Heinrich. 1237—1325.
Der Vicedom Heinrich v. Haustein kommt zuerst im Jahr1297 unter Gerhard II., seit 1289 Erzbischof von Mainz(k 1395) in einer Urkunde (Urkb. 49) vor, die er als Zeuge un-terzeichnet. Er besaß mit seinen Vettern und Thilo v. Arcns-Hausen von dem Erzbischof den Zehnten zu Hedewordeshusen(einem nicht mehr vorhandenen Ort) zu Lehn, resignirtc aber den-selben und der Erzbischof übergab 1393 (Urkb. 55) solchen demProbst Luppold zu Nörten, damit er daraus die in der Probstcierbaute Capelle des heil. Cyriaks stiftete und dotirte. Da aberdadurch das Erzstift keinen Schaden leiden sollte, haben der Vice-dom Heinrich und die oben genannten ihre 4 Hufen Allodial-Land in Geisledcn dem Erzbischof „liliei-aliter" übergeben undvon ihm als Lehn zurück erhalten. Der Vicedom Heinrich erscheint