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2 (1857)
Entstehung
Seite
15
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t3. Jahrhundert.

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lauter Thüringer sind und kein anderer Vieeclominus als von Uu-steberA und ^polcka damals bekannt war. Dieser Ileickenrieus,der zum Geschlecht v. U. gehört zu haben scheint, kommt zuerst ineiner Urkunde von clvminieo inearnationis 1151 und 1152 (Lucle-nus I. p. 213 das. p. 217) als Zeuge vor, worin ErzbischofHeinrich einen Streit schlichtete, welcher dem Abt zu Eberbachwegen eines Weinbergs erregt war, und zwar als IleickenrieusNarsealeus so wie Ilelervieus lUarsealeus cle llustebere1193 (das. p. 323) unter den Ministerialen. Zu Erläuterung diesesAmts der Marschälle, das sie über Gärten und Weiden in Erfurtgeübt, dient eine Urkunde von 1133 (das. p. 107) von Erfurt,worin Erzbischof Ad albert einige Gärten ortos-xaseuis nostreIZgiseopalis eogule ackckietos üb omni eopule fure et Nariseal-eorum potestate von deren Gewalt befreiet.

Bald nachher in einer Urkunde von 1154 clom, inearn. (WolfsGesch. d. Eichsf. I. Urk. 6) worin der Erzbischof Arnold demAbt Eberhard in Ksrenrock (Venedictiner-Kloster Gerode) ein erkauftes Gut in Uruslecke bestätigt, finden wir unterden Zeugen cko Laieis: Lockelrickus Lomes cle LigenbgAen et Uoppokrater eMS, ^.ckelbertus Lomes cle Oberstem, und dann ve Uini-sterialibus:

Lmbrieo Lomes lkbeni,

Henri eus Vieeckominus. Derselbe steht 1157 (Lücke-nus I. p. 227) auch in dem Ankauf des gedachten Erzbischofs einerthüringischen Burg Velinbusen von einem Iloinrieo cke Nuli-bure, unter den llliinsteriakes:nach Uelkerieus Vieeckominus gleich

Ileinrieus Vieeckominus.

Bald nachher aber in der Schrift des Erzbischofs Conrad,der das Kloster Gerode 1162 (Urkb. 3) mit einigen Grundstückenbeschenkt, ist unter den Zeugen und Ministerialen

ckckenrieus Vieeclominus in Kuistebere.

Hier kommt zuerst der Zusatz Nustcberg vor und dieserckckenrieus ist offenbar der oben als Anfänger des Geschlechts V. II.genannte Ileickenrieus. Hingegen findet er sich nicht bei derStiftung des Cisterzienser-Klofters Reisenstcin durch den Grafen