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Bester Rath vnd liebe getreue! Durch den Jnschluß giebt VnS Vlrichvon Oppen vnterthenigst clagende zuerkennen, welcher gestalt Christas von Bindtaufwegen 45)0 fl, Capital vnd etzlichen davon rostirenden Zinsen, wofür er sichwegen JobstS von Oppen in Bürgschafft eingelaßen, hart in ihn dringen thete,auch von vnserm Hoffgerichte zu Wittenberg zweene monitonul beuehliche an Dich,den Schößer, daß Du ihme zu seinen Schaffen schleunigst verhelffen sollst, außge-würcket, vnd wie er vor vbereilung mit der hülffe mit vorschlagung zahlungSmittelder Zinsen bitten thut, habt Ihr daraus zu ersehen. Darauff ist hiermit vnserbegehren, Ihr wollet gedachten Christas von Bindauff nebenst Supplicanten vfeinen gewissen Tag förderlichst vorladen. Denselben entweder zur annehmung derbetagten Zinsen vnd fernerer stundung des Capitals oder zu der vorgeschlagenenanweisung oder andern göttlichen Handlung bescheiden, in entstehung aber der gtttevns der fachen beschaffenheit vnterthenigst anhero berichten, Vnterdeßen Du, derSchößer, die angesezte hülffe scmpeiuliron. Daran :c.
Datum Dreß den den 12. ckunuurii ^cnno 1630.
Concept im Copialbuche des Kurkreises v. I. 1639 k. 2 im K. Staats-archiv zu Magdeburg.
1006) 28. Februar 1K3S.
Volmar und Erich v. Oppen bekunden ihre Nahheitsrechtc auf die vonHeinrich v. Oppen mit ConsenS vom 23. März 1639 unterm 21. October1638 verkauften 10 Hufen zu Godockheim.
Geschehen vnd gegeben zu Bothau den 28. Dadruarü ^.imo oto. 1639.
Abschrift im vol. x. der Hausbücher des Amts Rastenburg im K. Staats-archiv zu Königsberg.
1007) 28. März 1KZS.
Kurfürst George Wilhelm von Brandenburg ertheilt als Herzog in Preußendem Heinrich v. Oppen Zulaß, sein 10 Hufen großes Gut „Gicducken" (ver-schrieben statt Godockheim) zu verkaufen, wobei es heißt, daß sein Bruder Erichund sein Vetter Volmar v. O. in Bothau wohnen (d. h. daselbst ansässig sind).
Gegeben zu Königsberg am 28"» Älartii ^imo 1639.
Registrant, betitelt Confirmationen, Zulässe, Vickimus :c. v. I. 1639 imK. Staatsarchiv zu Königsberg.
1008) Z. Juli IVZi».
Ulrich v. Oppen bekundet dem kurfl. Kammergerichts- und Kriegs rathEraSmus Seidel für eine Schuld von 400 Thalern, welche ihm von demselbentheils vorgestreckt waren, theils eine von Melchior v. Kahlenberg an Seidelcedirte Forderung ausmachten, seine Mühlenpacht in Treuenbrietzen verpfändetzu haben.
— Berlin den 3. ckulü ^.nno 1639.
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