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1 (1893) Von 1207 bis 1648
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1S14 -1K1S.

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702) 2. December 1K14.

Der Domdechant zu Halberstadt Matthias v. Oppen unterzeichnetan der Spitze des Domcapitels den von demselben zwischen Prälaten und Städteneiner- und der Ritterschaft des Stifts Halberstadt andererseits geschlossenen Ver-gleich wegen der Beiträge der Letztern zu den Reichssteuern.

Geschehen vnd geben Freitagks post Xnclrsuo, war der 2. MonatstagkOsesrudris, deß Ein Tausentt Sechshundcrtt vnd vierzehenden Jahres.

Original im K. Staatsarchiv zu Magdeburg s. r. Hochstift Halberstadt V.Nr. 33. In der zweiten Original-Ausfertigung dieses Vergleichs auf Pergament(s. soä. r. Nr. 34) findet sich gleichfalls die Unterschrift des DomdcchantenM. v. Oppen, aber sein angehängt gewesenes Siegel ist abgeschnitten. Ebensounterschrieb er den Vergleich der Halberst. Stände wegen der Reichs-Türken- undKreissteuer vom 2. December 1614. Es hängt hier nur das große Siegel desDomcapitels an.

703) 1614

wurde David v. Oppen „auf Kossenblat" als Student der Universität zuFrankfurt unter dem Rectorat des U. Joh. Schosser immatriculirt. Er legte denEid aber erst am 7. December 1622 ab.

Friedländcr Matrikeln der Universität Frankfurt I. S. 583.

704) 25. September 1K13.

Der unmündige Ulrich v. Oppen erhält noch ein Jahr Lehnsindult.

Auf ansuchen ist dem vnmüudigen Vlrichen von Oppen zu empfahung

der Lehen vnd gesambten Hand noch ein Jhar Jntult gegebeil worden.

Jedoch :c. Lissu. (Dresden) den 25. Lsptsmdris Xmw 15.

Registratur im Homagialbuch XXI. S. 365 beim K. Amtsgericht zu Dresden.

705) 25. September 1615.

Caspar v. Oppen auf Nichel und Kossenblat erhält Jndult zur Be-lehnung mit seinen in Sachsen belegenen Gütern.

Auf ansuchen Caspar von Oppen zu Nichel vnd Cossenblat ist Ihmzu empfahung der Lehen noch einhalb Jar hiermit Jndult :c. mitgeschrieben wor-deil, Jedoch das er sich alsdan selbst gestelle vnd :c. zc.

Ligmuwm sie. (25. Lsptemkris 1615.)

Registratur im Homagialbuch XXI. S. 365 beim K. Amtsgericht zu Dresden.

706) 27. Oetober 1615.

Clarina geb. v. Bredow, sel. Heinrichs v. Oppen auf SchlalachWittwe, zeigt dem Kurfürsten Johann George Herzog von Sachsen an, daß ihrEhemann Heinrich v. Oppen auf Schlalach vom Hause Sachsen mit verschiedenen