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vorstehenden Termine zur Verhandlung über die zwischen Brandenburg und Sachsenstreitige Landesgrenze auch ihre Streitsache mit den v. Ziegesar wegen einer Holz-mark mitvcrhandeln zu lasseil, nachdem diese Angelegenheit bei den bisherigeilGrcnzverhandluugen von den Commissarien nicht berücksichtigt worden sei.
Durchlauchtigster, Hochgeboruer, guedigster Churfürst und Herr, E. Churf.Gn. seiut vnsern vnterthenigste schuldige dieuste in vnderthenigkcit zunoru. Gnc-digstcr Churflirst vud her! E. Churf. Gu. werden sich gnedigst zu bescheidenmisten, ivelchcrgestalt kegen E. Churf. Gn. ivir vns hicbenorn ivegen derholzmarck, so von E. Churf. Gn. wir zu Lehn haben vnd von denen v. Zigcserzu Lübnitz vor Sechsisch lehn angezogen, vor das Ihrige zuucrtcidigen sich unter-fangen vnd dadurch E. Churf. G. Grund vnd boden vns zu mergklichen schadenin Scchsisch lehn zu verendern irs VorhabeilS bcclagctt. Wan dan, giledigstcrChurfürst vud her, wir von derselben E. Churf. Gu. den gncdigstcn bcscheid er-langet, das solches chister gelegeuheit nach iil Augenschein genommen vnd richtigkgemacht werden soltc, solches aber biß daher aus vieler E. Churf. Gn. Verhin-derung verblieben. Wir aber berichtet, das beides von E. Churf. Gn. soivol alsauch dem Churf. zu Sachsen dahin geschlossen, das die irrigen Grentzen in S.Churf. Gnaden Landt vnd dehm daran stoßenden Ambt Beltzigk vf künftigenHartliolomoi richtigk vermählet werden sotten, derentwegen zu crhaltung Churf.Gn. lehn vnd Verhüttung allerhand schadens vnd Nachteils wir gcvhrsacht, Cw.Churf. Gn. deßhalb nochmals zu ersuchen, vnderthenigstes fhestes vlcißcs bitteildc,E. Churf. Gu. ivolteu derosclbcn Coinmißarien gnedigst befelcu vnd auferlegen,das sie solchen streitigen ort holtzes die Zeitt gleichsfals in Augeilscheiil nehmen vndvns der billikeit vnd nach befindung der fachen von einander entscheiden wolten.Wie sich denn die von Zigeser gleichsfals hören laßen, solches bey dein Churfürstenzu Sachsen, unserm gnedigsten Herren, zu suchen vnd das desselben Verordnete dabeyseyn vns allerseits von einander scheiden vnd die Grcntz richtigk machen mochten,vnterthenigst zu bitten, dainit aller handt vnrath, so dcßhalbcn erfolgen köntc,verbleiben vnd wir als; Nachbarn in ruhe vnd cinickcit bey einander wohnenmögen, Angezweifelter Hoffnung, E. Chnrf. Gn. werden ditz unser suchen gnedigstbehertzigen vnd verordnen, das sollchcr streitiger Handell verglichen werde inugen.Das scint vinb E. Churf. Gn. wir mit leib vnd guct zuucrdicncn willigt, Er-kennen vns auch solches zu thundc idcr Zeit schuldigt, ^.etuin Frestvrf den15. ckulii anno 83.
E. Churf. Gn.
vnderthenigste vnd gehorsameWilhelm vnd Jobst von OppenGebrudcre daselbsten.
Original k. 216. 217 der Acten betreffend die Grenze zwischen Brandenburgund Sachsen bis 1583 im K. Geh. Staatsarchiv zu Berlin Hop. 25. 1 Nr. 9.