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genug ans. So lange bestand diese Wirtschaft schon, unddabei fehlte es in allen Ecken, auch fast an dem Nötigsten,so daß auch nur mit genauer Roth der Kasse verzehrtwerden konnte, wozu wir uns erst die Tassen borgen mußten.Und Mittags ging's wieder mit Ach und Weh, denn dermächtige große eiserne Topf war wohl zum Kochen desSchweinefutters, aber zum Esscnkochen war keiner da:Menschen und Vieh hatten hier nur ein Kochgeschirr.Meine Frau war ganz trostlos, doch das Beste kam noch.Ich hatte dem Herrn Grafen unser Dasein angemeldet undderselbe hatte bestimmt, daß noch selbigen Tag die Ucber-gabe des Haus-Jnvcntariums an uns stattfinden solle,welches auch dem vorigen Waiscnvater eröffnet wurde, dersich auch mit seiner Frau rechtzeitig einfand, und nunfiimmtlichcs Mobiliar in die nach dem Verzeichnisse be-zeichneten Räume brachte. Dann kam die Frau Gräfinund nahm es ab, und uns wurde es gleichzeitig übergeben.Es war ein Anblick zum Davonlaufen, wenn man diesesalte dcfecte Mobiliar ansah! Da war auch fast nicht einStück heil. Wir wußten nicht, was wir dazu sagen sollten.Eine Hanswirthschaft mit solchen Fonds und so lange imGange, und dabei so verfallen? Die weiten großen Nänmedünkten uns noch öder, und von irgend einer Gcmüth-lichkcit fanden »vir nichts. Wir standen vor einer Aufgabe,die zunächst unsere ganze Zeit und Kraft in Anspruchnahm, und waren froh, daß dieser erste Tag nur erst zuEnde war, und wir wußten, was wir hatten und wie esim Hause aussah. Am Abend saßen wir in unserer großenWohnstube allein und ich hatte bittere Vorwürfe anzuhören,daß ich solche Stelle angenommen und so weit in die Weltgegangen, wo man keinen Menschen habe und so ganz alleinsei. Indessen was half das Alles; wir waren hier undmußten das Werk angreifen, was auch in den nächstenTagen damit begann, daß »vir eine gründliche Reinigungdes Hauses von unten bis oben hin vornahmen, und denangehäuften Schmutz in den Räumen und an den Geräthenausfegten und abkratzten. Das war Eins. Das zweite,