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2 (1893) Vom Jahre 1867-1878
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Eben um diese Zeit schrieb ich nun auf Aurathenguter Freunde wieder au den Grafen, den Wunsch aus-sprechend, erst die Nörteuer Anstalt augenscheinlich kennenzu lernen, bevor ich selbst hier Alles aufgab. Und in den-selben Tagen erfolgte auch eine Beantwortung eines Briefes anWald in Groß Paschleben, der mir Borwürfe machte, daßwahrscheinlich durch meine Verzögerung die Nörteuer Stellefür den Lindenhof verloren gehen würde, da ich doch garnichts hören ließe, inwieweit meine Sachen gediehen wäre.Ich wußte aber in dieser Zeit selbst nicht, wie mir derKopf stand und das kam eben durch das Drängen von allenSeiten.

Bald daraus erhielt ich vom Grafen Hardenberg aufmeinen Brief folgende Antwort:

Hardenberg, d. 9. Oct. 97.

Ew. Wohlgeborenwürde ich recht gern 19 Thaler zur Reise hierher über-senden, wenn ich die Reise für durchaus erforderlich hielte.Sehr viel wünschenswerther muß ich es aber finden,wenn Sie mit der Familie sofort hierher übersiedelten;da der frühere Waisenvater schon bereits abgegangen ist,befinden wir uns in großer Verlegenheit. Ich glaubeauch jedenfalls, daß es Ihnen hier gefallen wird, dahereine vorherige Besprechung unnütz ist, und ich somit dieKosten dem Waisenhaus lieber ersparte.

Ergebcnst

Graf Hardenberg.U. 8. Ich lege 10 Thaler ein, wenn Sie durchauswünschen sollten, noch einmal vor Ihrer Anstellung herüberzu kommen.

Somit hätte ich nun sofort die Reise antreten können,ich wollte aber zunächst erst die Pritzwalker Versammlungabwarte», denn so viel stand wohl fest, reiste ich, und dieNörtener Stelle war nur einigermaßen annehmbar, so nahmich sie auch an, und dann war ich gebunden. Jemehr sichdie Sache aber zur Entscheidung drängte, desto unruhigerwurde auch das arme Herz, und bange Tage und Nächte,

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