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2 (1893) Vom Jahre 1867-1878
Entstehung
Seite
172
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Erzichnngsverein gemacht, eine bestimmte Anzahl BerlinerKinder unserm Hause zu übergeben. Dies war aber erstlichgegen die Statuten, und dann wollten die Herren ihreKinder auch fast umsonst unterbringen, so zerschlug sich dieSache wieder.

Für mich wurde die Sache immer kritischer, als ichnicht bloß meine Person, sondern auch meine Familie imAuge behalten mußte. Von mehreren Seiten, auch besondersvon Pastor Besser, aufgefordert, eine Lehrerprüfung zumachen, um dadurch eine Schulstelle zu erlangen, falls dasRettungshaus aufgegeben werden müßte, wandte ich michan den mir bekannten Consistorial- und Schulrath Hohnhorstin Potsdam mit der Anfrage, ob ich noch zur Prüfungzugelassen werden wurde. Die Antwort fiel bejahend aus.Ich schrieb nun an die Königliche Negierung und sandtederselben meine Zeugnisse und Lebenslauf ein, mit der-Bitte, zum nächsten Examen mich einberufen zu wollen.Dies war im April 1867, während die nächste PrüfungAusgangs Mai war, zu der ich aber nicht berufen wurde,wohl aber das folgende Schreiben erhielt:

Ans den Antrag vom 20. v. Mts. wollen wirSie zur Lehrer-Prüfung zulassen und seiner Zeitdazu einberufen.

Der eingesandte Taufschein erfolgt anbei zurück.Potsdam, den 21. Mai 1867.

Königliche Regierung.

Abtheilung für Kirchen- und Schulwesen,(gez.) Troschel.

Dies Schreiben der Königlichen Negierung wurde mirvon dem damaligen Superintcndentnr-Vcrweser PastorWalter in Beverungen durch Herrn Pastor Besser zugestellt.Die mir von der Königlichen Negierung gestellte unbestimmteFrist hatte ich nun mit verschiedenen RePetitionen dernöthigsten Unterrichtsfächer auszufüllen, und mich in diedermalige Lehrmethode zu vertiefen. Wiewohl nun durchdie bei uns feststehenden Lehrerconferenzcn mir davon Vieleserleichtert wurde, indem auf jeder derselben auch eine Lehr-