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2 (1893) Vom Jahre 1867-1878
Entstehung
Seite
170
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Wein Gott will rechte Gunst erweisen,

Den schickt er in die weite Welt,

Dem will er seine Wunder weisenIn Berg und Thal und Strom und Feld.

Meine Kinder- nnd Jugendzeit bis zum 22. Lebens-jahre habe ich in Nvrdhanscn verlebt. Dann führte michdie gute Hand Gottes über den Harz nach Minstedt, woich 3 Jahre war, nm für die innere Mission vorbereitetzn werden. Von da wurde ich ausgcsandt nach Schönebeckals Hausvater des Prignitzer Nettungshanses, wo ich l3Jahre war, bis es der Herr fügte, mich als Waiscnvaterin das Gräflich von Hardenberg'sche Waisenhaus znNörten zn bringen, allwo ich nun seit dem 13. November1867 bin. Was mir und meiner Familie der barmherzigeGott in diesen Führungen erwiesen, habe ich, wenn auchnur in schwachen Umrissen, im ersten Bande erzählt, welcherbis zum Ende des Jahres 1866 geht, des in den Annatender preußischen Geschichte ewig denkwürdigen, ruhmreichenJahres, welches auch nicht ohne Einfluß auf meine häus-lichen Verhältnisse geblieben ist. Wie viel Sorge undBekümmerniß ich aber auch in meinem Herzen hatte, wennich das Ende dieser Führung Gottes ansehe, so muß ichabermals mit v. Eichendorff sagen:

Den lieben Gott laß ich nur walten,

Der Bächlein, Lerchen, Wald nnd FeldUnd Erd' nnd Himmel will erhalten,

Hat auch mein' Sach' anfs Best bestellt.

Denn er wußte schon, wohin mein Weg gehen sollte, alsich noch keinen Ausgang sah.

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