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2 (1893) Vom Jahre 1867-1878
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Es ist ja eine merkwürdige Führung Gottes,mich wieder in die Gegend zu bringen, wo unsereFamilie sich wie ein Baum verzweigt hat, denn derhannoversche Flecken Ilfeld war ja 13 Jahre langder Wohnort meines Großvaters, wo auch alle seineKinder geboren wurden und wo meine Urgroßelternbegraben liegen, und mein Vater seine Jugendjahreverlebte. Aber wie Vieles hat sich seit der Zeitverändert! Das Zeitenrad der Weltgeschichte rolltunaufhaltsam vorwärts, geführt von der Hand desallmächtigeil Leukers menschlicher Schicksale; so in demLeben der Volker, so in dem Leben jedes einzelnenMenschen. Ja, es ist unbegreiflich wie Gott regieret,und wir beugen uns im Staube und beten ihn au.Er hat große Dinge gethan, der da mächtig ist unddeß Name heilig ist. Ja, er hat Großes auch anuns gethan, deß sind wir fröhlich.

Unser neue Wohnort Nörten in der LanddrosteiHildesheim im südlichen Theile der Provinz Hannoverliegt in einer romantisch-schönen Gegend ganz dasGegeutheil von der Prignitz. Dort eintönig und still,hier abwechselnd und belebt. Dort lag unser Haus fastabgeschlossen im einsamen Fichteilwalde, hier inmittender belebtesten Verkehrswege. Aber es hat doch auch jedeGegend ihr Liebes, und wenn nur das Herz zufriedenllild die Liebe ivaltet, so läßt sich Alles trageil undertragen. Und wenn ich nun zurückblicke auf dich,du einsam und friedlich still gelegeiles Rettungshaus,und rufe in Erinnerung die darin verlebteil Jahremit ihrer Freude und ihrem Leide, mit ihrem Wohlllild Wehe; wenn ich auf dich hinschaue, du Dörfleinam schöllen Bache, in dessen Häusern doch auch manches