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Geschlechts-, Namen- und Wappensagen des Adels deutscher Nation
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und nachdem er erforscht, wo man durchkommen könne, eine See-blume, welche er während des Schwimmens seines Pferdes auf-gehoben hatte, zurück mit ins Lager gebracht haben, worauf alleeinmüthig, insonderheit der König, nachdem die Armee glücklichübergesetzt, dem Anweiser die Seeblume zum Wappen ertheilt.

Rückkehr aus Italien seine Braut als die Gemahlin eines Anderenfand, hat er zu ihr zu gelangen gesucht und von ihr Rechenschaftfür ihren Wortbruch gefordert, sie aber hat ihm gesagt, sie seivon ihrem Vater gezwungen worden, ihrem jetzigen Gemahl ihreHand zu reichen und hat ihm seinen Schwur mit einem Kussezurückgegeben. Leider hat aber ihr Gemahl davon Kenntniss er-halten und weil er sie für treulos hielt, sie in einen tiefen Kerkerwerfen, vorher aber ihr ihre blonden Haarflechten abschneidenlassen und dem Stubenberg zugesendet, mit der höhnischen Bot-schaft, sich mit diesem goldenen Lohne zur Erinnerung an ihreSchmach zu schmücken. Dieser aber hat dem Grafen von Achs-berg abgesagt und ihn nach hartem Kampfe besiegt, worauf der-selbe, zum Tode verwundet, voller Reue jenen selbst mit seinerunschuldigen Gemahlin verlobt hat. Zur Erinnerung an diesesEreigniss führen die Stubenberge noch heute die Locke alsHelm zier.

Stubenberg, von.

Poetisch behandelt von Heselciel, Wappensagen S. 282.

Die Stubenberge führen in ihremWappen einen Anker in schwarzem Felde,am Helmkamm aber eine Locke. Hierüberwird folgende Sage berichtet. Es hateinst ein Graf von Achsberg ein Fräu-lein geheirathet, welches sich früher miteinem Junker Wülfing von Stubenbergverlobt hatte. Als derselbe nun bei seiner