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beu, sich ein neues Vaterland im Süden erobern mussten. Daraufdeutet auch das von ihnen dort gewählte Wappen. Das blaueSchild soll das Meer bedeuten, der breite Streif in der Mitte des-selben die breite Balm, welche sie auf ihren Zügen zu durch-messen hatten, und die Kugel im untern Theile des Schildes, dass,wie diese bald hierhin, bald dorthin rollt, so auch die alten nor-dischen Seekönige nirgends Ruhe noch Rast hatten.
Münchhausen, von.
S. Gauhen. Th. I. S. 1060.
Diese in Niedersachsen und Thüringenansässige Familie hat früher blos von Hausengeheissen, nachdem sie aber bis auf einenMönch, der sich im Kloster Loccum aufhielt,ausgestorben war, hat der Papst demselbendie Erlaubniss ertheilt, in den Stand der Ehezu treten, worauf er einen Sohn Namens Heinezeugte, der mit Kaiser Friedrich II. gegen die Sarazenen zog, imJahre 1212 mit dem Hause Spareiiberg belehnt wurde und vonda ab Münchhausen genannt ward. Deshalb führt dieses Geschlechtauch einen Mönch im Wappen.
Nadasdy, von.
S. Hormayr, Taschenbuch. 1825. S. 250.
Der Urahnherr dieser ungarischenMagnatenfamilie war ein englischerRitter, Namens Ospedin, der unter König-Stephan mit den von dem DänenkönigKauut aus England vertriebenen PrinzenEdmund und Eduard am ungarischenHofe eine Zuflucht gesucht hatte. Auchnach Eduards Rückkehr nach England(1054) blieb er im Lande und machte von seinen an der croa-tischen Küste erworbenen Besitzungen aus so kühne Fahrten, dass ihm