192 _
Käthe, den er aber noch zum letzten Male deshalb hielt, warauch sein Koch zugegen, der ihm aber tüchtig Muth zusprachund ihm rieth, er solle doch noch einen Ausfall wagen, und wenner, der Graf, nicht selber mitziehen könne, so wolle er die Rei-sigen anführen, er sei überzeugt, sie würden die Feinde besiegen.Der Graf glaubte zwar nicht an einen solchen Erfolg, indesswollte er das Letzte noch wagen und gab dem Koch die Erlaub-niss zum Ausfall mit den Worten: „Zieht hin! - ' Da ging derselbemit seiner Mannschaft mutliig auf den Feind, der bei Lüchfeldstand, los, und in wenigen Stunden hatte er die Schlacht ge-wonnen und kehrte triumphirend in die Burg zurück. Da schlugder Graf aus Dankbarkeit seinen treuen Koch zum Ritter undgab ihm wegen der Worte, mit denen er ihn entlassen, den Na-men Ziethen, und gebot ihm, fortan als ein Zeichen seines ehe-maligen Standes einen Kesselhaken im Wappen zu führen.
Während des Druckes sind mir noch einige Zusätze zu den Quellen-angaben zugekommen, die ich der Vollständigkeit wegen beifüge:
Art. Bienewitz füge hinzu: S. Illustrirte Zeit. 18(36. Nr. 1266.„ Boskowitz „ „ „ „ „ 1867. „ 1243.„ Brabantsky „ „ „ „ „ 1866. „ 1266.„ Bülow- „ „ „ Salon 1875. „ 12. S. 1433.
„ Chamare „ „ „ Illustrirte Zeit. 1868. „ 1314.„ Clossen „ „ „ „ 1867. „ 1245.
„ Czernin „ „ „ „ 1868. „ 1299.
„ Franckenberg „ „ „ „ „ 1868. . 1307.„ Glaubitz „ „ 1866. „ 1219.
„ Hardenberg „ „ 1868. „ 1314.
Berichtigung.
S. 60: Die Ueberschrift des Artikels „Heinewald" ist in „Han(i)wald"
zu ändern.
DRUCK VON JOHANNES P^BSLER, DRESDEN, iR. KLOSTERS. 6.