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1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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57. 7 Aussein. Drei Geschlechter dieses Namens gab esnoch m Köln, die sich durch ihre Wappen unterschieden. Daseine führte im Schilde ein Doppelkreuz, welches von Sternen be-seitet war. Das Schild der anderen Familie hatte einen Balken,darüber zwei Adler (1401). Die dritte Familie führte im Schildeein freistehendes Haus, um 1717. fFahne I. t3. Tab. t. n. 8. 9.)

Ausstich, s. Finkh v. A.

Austctz u, Mirnnu. Der kais. östcrr. LandesgerichtSpräsideut zuKlagenfurt wurde 1859 mit v. M. in den rittermäßigeu Adel-stand erhoben. fA. A. Zeit., Nov. 1859.)

* Autcnricd. Das 7 ist zu streichen. Die Familie blüht noch.

Auwald, f. Kranewitter v. A.

7 Avila, ein erloschenes frank. Nittergeschlecht auf Königs-hofen a. d. Tauber, zum Nitterkanton Odenwald gehörig.

(Biedermann, Odenwald, im Verzeichniß n. 6.)

1. st Auwe, uassau. Adel. Heinrich v. A., Ritter, 1335 schontodt. Seine Kinder schenken im selben Jahre ihren Hof zu Lauter-bach, A. Hachenburg, dem Kloster Marienstat. fVogl, Top. 134.)

2. 7 Auwe, ein im 14. u. 15. Jahrh. vorkommendes rhein-länd. Geschlecht, dessen Stammschloß Auwe Heinsberg. Mann-lehen war. (Fahne II. 3.) Vielleicht stammverwandt mit Auwe 1.

Arsler, ein österr. Edclngeschlecht. Franz Edler v. A. war1852 k. k. Generalmajor. (Vielleicht Art er?)

2. 7 Art, steyermärk. Adclsgeschlecht. Es war auch inPreußen angesessen. Schild getheilt; oben zwei gekreuzte Holz-äxte, unten ein Baumast. sSiebmacher I. 48. v. Ledebur III. 185.)Bem.: Ich finde das Geschlecht in der steyrischen Matrikel nicht.

AMont, s. Assimont.

Azinur, Henriette Elise, Gemahlin des k. k. ö st e r r. Raths ic.Johann Peter Berks, wurde am 18. Sept. 1792 in den österr.Adelstand erhoben. Joh. Peter Berks erlangte am nämlichen Tage denrittermäßigeu Adel. (M. v. M., Erg. 122 unter Berks.)

2. 7 ^aar, ein altes nicderländ. Grafeugeschlecht, dessenStammsiz die früher den Grafen v. Mörs gehörige Pannerherr-schaft Baar war. Walramus de Murze, dominus de Bare, er-scheint urkundlich 1424. Das Geschlecht blühte noch im 17. Jahrh.im Zütfen'schen. W.: In G. ein r. Schrägbalken.

(Kindlinger, Hdschr. II. 79. v. Ledebur I. 28. Siebm. VI. 49.)

* 7 Daar v. Nueting. Franz Autoni v. B., 7 1^31, steht imNekrolog von Nicderschönfeld. sO. S.)

Dabka v. Mezerzieg, altes böhm. Geschlecht. Schild von G.und R. gcschacht. (Kneschke.)

Babst, ein gcldern'schcs frhrl. Geschlecht. S. Pabst.

Daburg, österreichische Familie. W.: In R. ein von dreig. Sternen begleiteter g. Sparren.

sCast, Adelsbnch v. Baden 228. Siebmacher, Suppl. XII. 4.)

5 1. 7 Dach. Auch im Nassau'schen waren Herren v.Bachoder von der Bache Gancrben zu Reiffenburg 1489, welchedas Horn im Schild führten. sO. S. Vogl, Top. 282.)

* 2. Dach sind nunmehr auch erloschen.

11. 7 Dach v. Natsbach (Schild getheilt, oben wachsend einLöwe, unten ein Balken), Hess. Uradel, 7 1573.

(Archiv s. Hess. Gesch. VI.)

12. 7 Dach v. Neustadt, kommen 13571461 in der Hess. Pro-vinz Starken bürg vor. sArch. f. Hess. Gesch. VI.)

13. 7 Dach v. Nailnich, Hess. Adel, urkundlich 12681409.

(Archiv f. Hess. Gesch. VI.)

14. 7 Dach v. Waschenbach, in der Hess. Provinz Stark en-burg blühend 13401429. (Archiv f. Hess. Gesch. VI.)

Dachclbcl v. Gehag, im Schild ein Pelikan. Das Wappen beii Siebmacher, Suppl. X. 8.

7 Dachmair. Ein Geschlecht dieses Namens (Schild getheilt,oben wachsend ein Löwe) kommt 1560 unter dem bayer. Adel vor.(O. S.) Vielleicht stammverwandt mit Bachmahr 4.?

* 7 Dachstein. Das Zitat Siebmacher II. 89 gehört nicht hieher.

5. 7 Jaden. Schild wie Markgraf von Bad en, doch der Schräg-balken mit einem Stern belegt. Dieses Wappens wardie cdlgstreng Junkhfraw Anna Maria von Baden", welche 1632 zu Frei-sing starb. Wahrscheinlich Bastarden von Baden. (O. S.)

6. 7 Dadc». Siebmacher, IV. 25, gibt ein geadeltes Geschlechtdieses Namens, dessen Wappen ganz das markgräfliche Stamm-wappen, nur die Farben gegeneinander verwechselt.

* 1. Duhr (S. 58) und 1. Mr (S. 59) ist einerlei.

Därcnthal, s. Langer v. V.

7 Jogget (Schild gespalten, vorne eine Hirschstange, hinten dreiRosen), ro stocker Patriziergcschlecht, urkundlich noch 1453.

(Mecklenburg. Jahrb. XI. 187.)

Daserski, Bajersee, preuß. Uradel. (v. Ledebur III. 186.)

^ Dakowski. Wappen: Lewart, d. i. in Bl. ein goldenerschwarzgefleckter Leopard.

* 1. Dalbi. Das erste Zitat muß heißen: Sicbmacher IV. 2(nicht IV. 96. 2.). S. übrigens die v. B. auch bei v. Hefner,preuß. Adel.

s 2. Duldern. Herr Ludwig Graf v. B. Domherr zu Augs-burg, 7 1780. (O. S.)

7 Dulc», Bälen, Bahlen, rhein. Adclsgeschlecht. StammsizBaal bei Linnich. Es erscheint urkundlich 1295 u. blühte noch 1561.

(Fahne I. 19. Taf. I. n. 16. II. S.)

* 7 Dultcrn v. Neubau, hießen ursprünglich Waltler. Tho-mas Waltler, tiroler Landschaftsstcucreinbringer, hat am 13. März1587 vom Erzherzog Ferdinand den Adel erhalten. Die oben S. 64 an-geführten Gebrüder wiesen ihre Abstammung von obigem Thomas nach.

(Er orig. dipl. v. Hefner, 7 bayer. Adel.)

2. Balthasar de Castclli, kommen 1836 in Preußen vor.

(v. Ledebur III. 187.)

4. Darbier. Alexander, Jerzy und Elias v. B. sind 1789 indie bukowinische Matrikel aufgenommen worden.

(Poczet Szlachty.)

Darbiug, s. Berbing. Dnrcq, s. Barr 6 v. B.

^ Barfuß. Das 7 vor dem Artikel muß gestrichen werden. (S.auch v. Hefner, preuß. Adel.)

Bargen, s. Zialowskh (Zialanöky v. B.).

* Barkcntin 1

* Bcrkentin s eru Geschlecht.

s 7 Barstorst) ein Otto Bar st orf und sein Vetter Bolde B.erscheinen 1443 als Siegler in einem Brief des Klosters Himmel-pforten. (Cod. dipl. brand- XIII. 84.)

" Bartels. 1762 starb Magnus v. B., ein Wohlthäter desKlosters NiederschönfeId in Bayern. Zu welchem der oben an-geführten Geschlechter gehörig, ncscio. (O. S.)

Darwitz, s. Fernemont.