Ayst — Bach
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Die A. haben sich viel in den Adel vcrheurathct und sind landsässiggeworden. Wilhelm A. war 1657 Pfleger zu Marquartstein.sO. S, - Hund III-
ch Ayst, Aist (im Schild eine Lilie), altbaycrisch. Dilmarde Agist, „illustris vir", schenkt dem Kloster Aldersbach ein Gut1175. Im selben Jahr Rudolf et Rambcrtns de Aist. Ulrich derAister 1317 in Briefen des Klosters Fürstenzell.sO. S. - M. B. V. gz. Z36 ff.)
Aystetten, s. Fleckhammer v. A.
Ayr, ein frhrl. Geschlecht in den Rheinlanden. (Bernd,Wppb.der prcuß. Rheinprvv. I. 4. — v. Ledebur I. 28. — v. Hcfner, preuh. Ad.)
Ayr, s. Seysscl d'Ayr.
1 Azciibrugg, ein abgestorbenes niederösterr. Grafen- undHerren-Geschlecht. Es erscheint solches im 1.1229 urkundlich, nachdem I. 1492 kommt nichts mehr von demselben vor; eS mag also umdiese Zeit erloschen sein. Die Familie führte eine große blaue Kugelim weißen Felde. (WiSgrill I. 284. — v. H.)
1 A)i»g, altbayer. Adel. (Schild getheilt u. zweimal gespalten,wie Auer v. Pulach.) Heinrich v. Acingin bereits 1125 Zeuge ineiner Kloster Au'schen Urkunde. Sebastian A. zu Schcrneck in derbayerischen Landtafcl 1495. Schreiben sich im 16. Jahrh. auch„v. Meiling" (Malling in Niedcrbaycrn). M. Freiin v. A. besaß1772 in Bayern: Gaschlberg, Rabling und Schern egg.sM. B. I. t30. — Hund III. 223. — O. S.)
1 cin Dorf in Nied erbayern, Gerichts Kötzting.
Fridericus et Adilo de Azzlingen im weihenstefaner Traditions-koder 1145. Otto Azzlingcr 1323 beim Kloster Beiharting.sM. B. V. Z07. IX. 415.)
Aznta, oder Azura, Michael, erlangte im I. 1715 von KaiserKarl VI. den Reichsadel. Karl v. A. war 1859 stcyerischer Land-wehrhanptmann im Treffen bei Raab. sO- S. — Schmutz I. 87. —M. v. M., Erg. 237, wo Azura steht.)
A))ati, italienisch; Josef Edler v. A. war 1835 Deputirtcrbei der k. k. Delegation zu Lodi und Crema.
A))ani. Der Professor der Rechte zu Prag Josef A., Hofrathbei der obersten Justizstellc, erlangte im I. 1765 wegen altadlichemHerkommen und 35jähriger Dienstzeit den Ritterstand.sM. v. M. 98. — v. H.)
^aab, Johann Baptist, aus Wessobrunn gebürtig, Handels-mann in Di essen, erlangte am 12. Juni 1772 vom Fürsten vonWaldburg-Zeil ein pfalzgräfliches Adelsdiplom; dasselbe wurde am13. Jan. 1775 in Bayern ausgeschrieben,sv. Lang 285. — v- Hefncr, bayer. Adel S. 63. Taf. 73. — v. H.)
Daaden, s. Baden.
Daaden Die Brüder: Johann Georg, k. k. Hofkriegssekretär,Joh. Josef, k. k. Obcrstwachtmeistcr, dann Franz Benedikt, k. k. Feld-kricgSkommissär, erlangten im I. 1778 den rittermäßigen Adelstand.sM. v. M., Erg. 119. — v. H.) v. Ledebur, Ad. Lex., führt nocheinen preuß. Major v. B. vom I. 1759 an, von dem er aber nichtsweiter anzugeben weiß.
Man, österr. Adel. Michael v. B. 1857 Oberst des 52stenInf. Reg.
1 Mar n. Nuctittg (im Schild ein Bär). Franz Anton Emannel(f 1757), knrbayer. Reg.Rath zu Landshut, und sein Bruder
Franz Xaver Kaspar (ch1772), Kanonikus bei St. Martin in Lands-hut, wurden am 2. Jan. 1735 geadelt. Die Hofmark Rnetingliegt in Niederbayern. sO.S. - Archiv für Gesch., Gencal. n. Dipl.1846. 2. Heft. S. 198.)
Dabarczy; ungar. Adel, aus welchem Emerich v. B. 1835k. Rath n. Vizcgcspan der csongradcr Gespanschaft war. AlexanderFrhr. v. B. stand 1857 als Untcrlicut. im 5. k. k. Kür. Reg. n. Eme-rich Frhr. v. B. als Untcrlicut. bei der Arciercngarde.
1 Dadbe. Von denen v. B. in Mecklenburg erscheint in öffent-lichen Urkunden nur Johann B., Ritter, im I. 1278.sMannstein, Ad.Lex., — v. Beehr lib. VIll. c. 13. p. 1564. lib. III. c. >4.)
Mddcn, Andreas Georg, fürstl. holsteiu'schcr geh. Rath undKammerdirektor, erhielt am 4. April 1758 den Reichsadclstand.(Archiv für Gesch., Geueal. und Dipl. 1846. 2. Heft. S. 198.)
Mdccki aus Theliii in West Preußen.sW. Lubicz. — v. Ledebur III. 185.)
Mdct v. Fnuisbcrg. Florian B., g a l i z i s ch e r Fiskaladjnnkt, er-langte im I. 1793 den Adelstand mit dem Beinamen v. F.sM. v. M., Erg. 237. - v. H.)
1 Mdcnderg (Bamberg). Die alten Grafen v. B. waren Mark-grafen von Ostfranken, welche um 955 die Babenburg (Altenburgbei Bamberg) besaßen. Adalbert Graf v. B., Markgraf in Ostfranken,wurde als Fricdensbrccher im I. 957 zu Theres, nach Andern zuMainz, enthauptet. Seines Bruders Söhne, nach Andern seineeigenen Söhne, wurden später Markgrafen von Oesterreich. Leztereerloschen mit Friedrich dem Streitbaren im I. 1246.sLucä, Grafensaal S. 852—857. — Ersch u. Gruber, Encycl. VII. 14.
— Herchenhahn, Geschichte der Oesterrcicher unter den Babcnbcrgcru. —Salvcr's Probe des deutschen Adels.)
Mdcndcrg, f. Münz er v. B.
s- Mdmr, bayer. Adel. Schild gcschacht. sO. S.)
ch Mdczicn, Babtzien, cin altes Mecklenburg. Geschlecht,welches das Gut Lausen im Amte Stavenhagen besaß und im An-sauge des 18. Jahrh. mit einem bischöfl. lübeck'schen Kammerjnnkererloschen ist. sGauhc I. 43. — v. Meding I. 19. — Mannstein, Ad. Lex.
— v. Ledebur I. 28. — v. H.)
1 Dabiczen. Dieß Namens führt Siebmacher, V. Suppl. 27, cinWappen auf, hat einen gespaltenen Schild, vorn drei Rosen in einemBalken, hinten vier Monde.
Mbich. Dem k. k. österr. Kapitän-Lieutenant Michael B. wurdeim I. 1825 der Adelstand verliehen. sE. S.)
Dada, Johann Lambert, kurpfalzbay er. Hofkammerdirektorzu Mannheim, wurde im I. 1792 vom rheinischen Neichsvikariatin den Freihcrrnstand erhoben. Einer seiner Söhne, Lambert Josef Leo-pold, hat sich um die Landwirthschaft Badens sehr verdient gemacht.sCast, Adelsbnch von Baden.)
Mlwgrednc) ». Ehmihiigct. Lovro B., k.k. Oberlicut. des peter-wardeiner GrcnzregimcntS, wurde im I. 1762 mit v. E. in denAdelstand erhoben. sM. v. M. 163.)
Dallas, ungar. Adel; Emerich v. B. war 1835 k. ungar. Hof-concipist bei der k. Hofkanzlei in Wien.
Mccinctti v. Iciaftaberg, ein altes Patriziergeschl. in Ravenna.Kaiser Leopold I. crtheilte ihm am 3. Juli 1697 die Grafcnwürde.sGräfl. Taschenb. von 1856.) Ein Pens, bayer. Hauptmann JosefGraf B. lebt 1858 in München.
1. 1 Dach, schwäbisch. Im Schild ein Widderhorn, aliasMeerschnecke. Ihr Stammhans lag im württ. O. A. Ehingen. Sie