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(Ergänzungen)
Bar — Beh
^ de Dory. Der temp. Pens, k, bay er. Hauptmann bei Kron-prinz - Infanterie, Gustav Heinrich de B. wurde unterm 16. März1859 in Bayern immatriknlirt. sReggS. Blatt.)
3. 1 Dattenberg. In Oberhessen kommt 1241—1432 ein Ge-schlecht dieses NamenS vor, von dem man nicht ganz sicher ist, obes zum Adel zn rechnen sei oder nicht. sArch. f. Hess. Gesch. VI.)
si Dattenfeld, kommen 1243 —1324 in Oberhessen vor.
(Archiv f. Hess. Gesch. VI.)
* 1. si Naumann. Das Zitat muß heißen: Sicbmacher I. 192.
* 2. si Naumann. Das Zitat ans Sicbmacher fällt weg.
^ 8. Daumann. Diese haben das Wappen wie die straßbnr-ger Banmann (1.).
Daumann, s. Albrecht und Banmann.
Danmbcrg, s. Bourgignon v. B.
si 16. u.17. Daumgartcn. Dieß Namens gab es zwei in den Wappenverschiedene rostocker Patriziergeschlcchtcr, wovon das eine laut Siegel(1314) einen Baum hinter einem Zaune, das andere (1365) einensiebenstrahligen Stern führte. (Mecklenburg. Jahrb. XI. 187.)
Danmgartcn, s. Feuzcl v. B., Gärtner v. B.
st Danmgarttncr (gctheilt mit einem Rüden in verwechselten Far-ben), bayer. Geschlecht, kommt um 1559 zuerst landsässig vor.
(O. S.)
Daqard, s. Bonnet v. B. — Daycrshcim, s. Schwitz er v. B.
" -s Daycrbrnnn. In M. B. VIII. 476 kommt die merkwürdigeStelle vor: testcs sunt: Chunradus de Baierbrunnen et Ou-dalrich miles Domini chuonradi de Baierbrnnnin.
Dcausort, s. Du Mont de B.
" 2. st Dcchcl v. Znrsbcrg steht ans Druckversehen Passau'schenstatt Nassau'scheu.
-s Dechtermüntz, mainzer Geschlecht. N. v. B., uror N.v. Sorgcnloch's, Heinrich n. Niklas die B., Gehilfen Gutten-b erg's, legten 1467 die erste Druckerei zu Eltville im Rheingauan. sVogl, Top. 38.)
^ Die Artikel Bechtold 1. — 4. werden in folgender Fassungrichtiger sein:
* 1. 2. 4. Dechtold v. Ehrenfchmrdt. Anton B., Hauptmannbei der k. westfäl. Leibjägergarde, wurde am 28. März 1819 vomFürsten von Hohcnzollern-Hcchingcn mit v. E. geadelt; auch JosefB., Hauptmann bei der russisch-deutschen Legion, erhielt am13. Juli 1813 vom Fürsten den Adel. W.: In Bl., durch einenmit 2 Ankern belegten, goldnen Schrägbalkcn gcthcilten Schild, obenein g. Stern, unten ein geharnischter Arm mit Schwert. Der Adeldes Anton B. wurde 1829 vom Großherzog von Baden anerkannt.1851 standen zwei Offiziere V. v. E. im Preuß. Heere.
fv. Ledebur, I. 41, gibt ihnen aber das Wappen der osterr. B. —v. Ledebur III. 191.)
3. Dechtold. Am 17. Febr. 1829 ertheilte der Großherzog vonHessen den Nachkommen des Oberstlieut. und Chefs vom General-stabe, Karl Theodor B., namentlich dem Karl Kristian Friedrich u.Karl Ludwig B., den Adel. Im schw. u. s. gcthcilten Schild eing. Vogelfuß auf einer schw. Kanonenkugel stehend.
sv. Hefner, Hess. Adel S. l. T. l.)
5. Dechtold, Philipp Kristof, kais. österr. Rittmeister bei denKürassieren, wurde 1795 in den frhrl. Adelstand erhoben. Sprossendieses Geschlechts befanden sich 1856 in hohen Stellungen beimZsterr. Heere. W>: Schild quergetheilt; oben in R. zwei gekreuzte
Schwerter, unten in Bl. ein auf Wasser mit Schilf schwimmenderSchwan. sM. v. M., Erg. 43.)
^ 19. u. 18. Deck dürfte etwa folgendermaßen geschieden werden:
Deck, Becke, v. d. (van der B.) gibt es drei Familien, welchewenigstens drei verschiedene Wappen führen, nämlich:
X. mit dem Wappen: In G. drei bl. wellcnwcise gezogene Quer-balken, auf deren unterstem ein s. Schwan schwimmt. Angeblich solldieses Geschlecht in Seeland blühen und ein Zweig desselben ansRcligionsrücksichten sich 1568—1648 in die Grafschaft Mark ge-wendet und bei Iserlohn seßhaft gemacht, im 18. Jahrh. aberdas Rittergut Panscha in Sachsen erworben haben. Dieser Fa-milie gehörte der 1756 in Iserlohn gcborne, 1839 gest. Kanzlerim Hcrzogth. Sachsen - Gotha - Altcnbnrg, Joh. Karl v. d. B.,an. Die Familie erwarb weiter Leipnitz und Ammelsheim.
L. mit dem Wappen: Ein von Blau u. Silber achtmal ge-theilter Schild, in dem ein goldner Löwe zu sehen. Auch diesesGeschlecht blüht in Sachsen. Eduard v. d. B. auf Dallwitz istMitglied der zweiten Kammer der sächs. Ständcvcrsammlung.fv. Zedlitz I. 192. — v. Ledebur III. tgl. — Kneschke.)
9. mit dem Wappen: In Blau zwei von einander gekehrteschwarze Jagdhörner. Arnold v. d. Becke wurde 1798 vomnied errh ein. - westfäl. Kr. präsentirter RcichskammergerichtSbci-sizer. Nach Auflösung des deutschen Reichs trat derselbe in k. bay er.Dienste, wo man das van d. B. nicht für Adelsbezeichnnng mochtegelten lassen, da er nur auf Grund des erhaltenen bayer. Civil-verdienstordens am 19. Mai 1898 als persönlich adlich immatrikulirtwurde. Am 24. Okt. 1829 erlangte er den erblichen Frciherrnstand.
fv. Lang 292. — v. Hesncr, bayer. Adel S. 2b. T. 22. — KneschkeI. 256. 257.)
Decke, altes thorner Patriziergcschlccht, welches 1739 nochblühte. W-: In Blau ein rother Schrägbalken mit drei nnter-einanderstehcnden s. Scheiben, die obere und untere aber mit einerg. Krone belegt, sv. Ledebur III. 191.)
st Dedendorf, Bendorf, waren Bnrgmänner zu Montabaur.Hermann v. B. 1235, Wilhelm v. B., Ritter, 1261. Ihr Stamm-haus soll Bcndorf bei Koblenz gewesen sein. sO. S.)
Beesten, Besten, ein altes westfäl. Geschlecht auf gleichnami-gem Stammhause in der Grafschaft Lin gen; erscheint mit demNamen Besten 1257 u. 1293; begütert im M ün st e r'schen (woselbstes im 16. Jahrh. ausgegangen), Osnabrück'schen u. im 18.Jahrh.im Hannövrischen. In neuerer Zeit lebte ein preuß. Reggs.Referendar zu Münster. Es ist übrigens noch zweifelhaft, ob diev. Beesten und die v. Besten nicht zweierlei Familien sind; dennnach Siebmacher, II. 119, führen die v. Besten einen schräg vonS. u. N. getheilten Schild mit 3 schräg untercinandergelcgtcn r.Ringen im oberen Plaze- v. Ledebur, l. 58. III. 192, erwähnt einSiegel von 1462, welches einen mit 3 Ringen belegten Schrägbalkenzeigt. Der hannövr. v. Beesten Schild aber ist in G. ein r.Sparren u. unter demselben ein r. Schräggittcr. Vergl. Besten.
fv. Zedlitz IV. 3. — v. d. Knesebeck 74. 75. — Grote, Wappenb. 9.59.— v. Hefner, preuß. Adel Taf. l94.)
Deetluirg, s. Jener v. Seebegg und B.
Desren, s. Bevern.
Dcgg v. Albersbcrg, nicht Albcntsberg.
Dcglcrbcg, s. Gerzabek v. Gerzabina, Frhrn. v. B.
3. st Dthcm. (Gespalten und halb getheilt, vorne ein Löwe,