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(Ergänzungen)
And — Auss
3. Anders, österr. frhrl. Geschlecht. Josef Frhr. v. A. war1856 k. k. Feldmarschalllieutcnant.
Andrasffy de Dereinst - Aifnl«. Julius A. de B.-U. war 1856Lieutenant im 5. k. k. Inf. Reg.
Anbrnsknq. Julius v. A. stand 1352 im 6. k. k. Hus. Reg.
Andrer, österr. Geschlecht, aus welchem Moriz Edler v. A.1856 k. k. Major im 2. Drag. Reg. war.
* st Aiicftit. kommen im Starkcnburg'schen 1277—1332Wor. (Archiv für Hess. Gesch. VI)
Angcrburg, s. Pfeiffersbcrg.
* Angern. Der Landwehrlieutenant bei den Ulanen, G. Fr.C. C. v. A. auf Wülfingerode, wurde 1859 in den preuß..Freihcrrnstand mit dem Namen v. A.-Stilcke erhoben.
stA. A. Z., Jan. I3K0.)
st Angcrort, ein kölner Patrizicrgeschlecht. sIahne I. 7.)
st Angcrsbnch, obcrhess. Uradel, der um 1114 —1197 Ur-kunde!. (Archiv für Hess. Gesch VI)
4. Anhalt. Die Nobilitation datirt vom 3. Jan. 1761.
* Ankcrhcini . sind erloschen.
Annaiiis, italien. Familie, welche v. Ledebur, III. 182, alsin Preußen begütert aufführt.
st Anrod . waren Ganerbcn der Burg Stockheimin Nassau.fVogl, Topogr. 274)
* AnMon. Das Wappen s. bei v. Hefner, st bayer. Adel.
^ st Anton, sollte beigcsczt werden: „geadelt am 7. Sept. 1862,st 1818 ohne Nachkommen." Das Diplom war nicht von Sachsen.
^ 5. Appel. Der Freiherr Kristian v. A. hat diese Standes-erhöhung durch den Maria-Theresia-Orden erhalten.
Appelshoftn, s. Baum.
5. st Anberg, ein kölnisches, von denen v. Arberg,Urenberg, zu unterscheidendes Geschlecht, welches einen Balkenvon drei Schellen beseitet führte. (Fahne I. 8—16.)
6. st Arbcrg (aus einem geschachten Balken wachsend ein Löwe).Heinrich, alias Eberhard, Burggraf von A. nebst seiner zweitenHausfrau Adelheid v. Molsberg schenken dem Kloster Marien-stat das Amt Kirchberg (Nassau) 1215. (O. S. — Vogl, Top.S. 136 ff.) Diese A. sollen nach Einer Ansicht die Anherrcn derjezigen Herzoge v. Aremberg sein, was aber nicht richtig scheint.(Vergl. Arenberg 2.)
st von der Arckcil (über einem Balken im vorderen Obereckein Stern), koblenzer Adelsgeschlccht. Marsiliuö v. d. A. 1336zu K. Wilhelm v. d. A., gen. v. Laenstein, 1392. Eberhardv. d. A. 1438. (O.S.)
2. stArenbcrg, Arberg, ein altes Herrcngeschlecht, welches imr. Schilde drei g. Rosen führte, seinen Namen von der Grafschaft— nachherigen Fürstcnthum — Arenberg hatte, das Burggrafen-thum in Köl n besaß und durch weibliche Abstammung noch in denHerzogen v. Aremberg fortblüht. Das Geschlecht erscheint 1129und ist 1287 im Mannsstamme erloschen. (Fahne I. 8—10, woselbstein Stammbaum zu finden ist.) Vergl. Arberg 6.
^ st Arcndsberg, ist wol eins mit Arnsberg 4.
Arendt. Leopold v. A. war 1814 Lieut. beiBlücher - Husaren,(v. Ledebur III. 163.)
* Arenthal 1. und 2. sind wol ein Geschlecht.
st Argcntdlinse. Ludwig v. A., „ain lud ring er", war 1594am herzogl. Hofe in München. Im Schild ein Kreuz mit vierMuscheln belegt. (O. S.)
Armftld, s. Haberein v. A.
st Arncnliurg, ein erloschenes p ommcr'sches Geschlecht, welchesschon 1216 vorkommt. (Brüggenmim I. 9. Hptst. — v. Zedlitz I. 21)Vielleicht Arne bürg?
13. Arnold v. Dobrostau. Karl Ferdinand A. zu Pra g ist 1725mit v. D. geadelt worden, (v. Ledebur I. 19.) Die Daten sind ver-schieden von dem übrigen ganz gleich benannten Gcschlechte Arnold 8.
2. Arnotdt, ein nördlinger Rathsgcschlecht, dessen Wappenbei Sicbmachcr, V. 246.
st Arnpach, auch Vogt ». A., altbayer. Geschlecht, im I.1374 erloschen. Im Schild eine Parte. (O. S.)
" st Arnpcck, Arnböck. Der Schild gespalten mit zwei Wecken.
(O. S.)
^ 4. st Arnsberg, ist wol eins mit Arendsberg.
Artischosssky, litthauischer Adel, welchem 1737 Borkenund Kobillinen, Kreis Lyck in Ostpreußen, gehörte.
(v. Ledebur I. 21.)
^ Äschernden, s. Schoultz, nicht Schoutz, v. A.
Aspcrndorf, s. Löbl. — Assclinean, s. Mazures.
Au, s. auch Wiellinger v. der A.
* Aubigiih, gen. Engctbrunner. Joh. Konrad Engelbrunnerhat Namen n. Wappen seiner Gattin Jakobine d'Aubignh, als derLezten ihres Geschlechts, angenommen.
(Strieder, Hess. Gel. Gesch. XXXVII. 351.)
Ancnthat, s. Luberth. — Auer, s. Khun.
3. st Auerberg, Hess. Uradel, dessen gleichnamiges StammhausA. oder Urberg in der Provinz Starkenburg lag. Kommen1259—1343 in Urkunden vor. (Archiv für Hess. Gesch. VI.)
st Auerhahn v. Dieburg, Hess. Uradel, der 1472 erloschen ist.
(Archiv für Hess. Gesch. VI.)
Angnjlcnburg , s. Lodek v. A.
Aull, I., österr. Hofrath beim Oberlandcsgericht in Prag,wurde 1866 in den rittermäßigcn Adelstand erhoben.
(A. A. Zeit. Jan. 1369)
st Auma»», kommen 1336—1366 in der Hess. Provinz Starkcn-burg vor. (Archiv für Hess. Gesch. VI)
Aur, s. Fernberger.
Aurillot, lothring. Geschlecht. Im Schild ein Mohrenhauptvon drei Kleeblättern beseitet. Nikolaus Frhr. v. A. war 1592 amHofe zu München. (O. S.)
Anrnhainmcr u. Aurnstein, eine österr. Familie. Paul A. v. A.war 1856 k. k. Generalmajor; Joh. A. v. A. Hauptmann, und JosefA. v. A. Linienschiffslieutenant.
2. st Aussein, ein kölner Geschlecht, welches zuweilen unterdem Namen Ousheym vorkommt. Es führte einen gethciltenSchild, im oberen Winkel ein Adler; erscheint urkundlich 1355.
(Fahne I. 13)
3. st Aussein, ein kölner Patriziergeschlecht, welches urkund-lich 1396 erscheint und 1732 abgestorben ist. Wappen: In Blauein g. Sparren, von drei Hufeisen begleitet. (Fahne I. 12.)
4. st Aussein, ein köln. Stadtgeschlecht, welches das Stamm-haus Ober- u. Nieder - Aussem im Kreise Bergham: noch im16. Jahrh. besaß. Der Name wurde auch öfters OnySheim,Oysheim, Ohssem geschrieben gefunden. Das Geschlecht er-scheint urkundlich 1398, war beim deutschen Orden aufgeschworenund führte in S. auf einem schwarzen Balken nebeneinander dreiRaben oder Merletten. (v. Ledebur I. 27. — Fahne I. 12)