^Va. Das Stammhaus liegt in der Herrschaft Ändert echt (Bra-bant). Zur Zeit der span. Kriege flüchtete ein Zweig dieses Geschlechtsnach Stade und Hamburg und wurde daselbst seßhaft.
(Altes und neues aus dem Herzogthum Bremen und Verden II. 232. —Frhr. v. Krahne 1.2. — Gauhe II. I. — Siebmacher IV. 23. — v. Hfl
Aach, Hans, kais. Kammermaler, erhielt um 1595 ein Adels-diplom n. 1695 die Bestätigung seines eidlichen Standes. siR.T.A.R.)
1. st Jachen, in Schlesien u. Westfalen, auch in Preußen
ehedem seßhaft. (Siebmacher V. 214. Gehörte z. Stadtadcl. — v. Zedlitz;v. Ledebur I. lfl
2. st Aachen, ein altes Patriziergeschlecht in d. Stadt gleichen Na-mens. Ich finde Obertynus de Trajecto neben Wilhelm de Mona-sterio („von Münster") u. a. als scabinus oder Rathsherr zu Aachenin einem Brief des Stifts Walkenried 1243. Daß der Name nichtblos die Hcimath des besagten Obertin, sondern ein wirkliches ad-liches Prädikat, Bestztitel w. vorstellen solle, scheint mir auchdaraus hervorzugehen, daß in besagter Urkunde die Stadt Aachen„civitas Aquensis" u. die übrigen Zeugen cives Aquenses genanntwerden, während Obertin allein den Namen „de Trajecto" führt.
(II. B. f. Niedcrs. II. I74fl
ch Aahanö, westfälisch, im 14. Jahrh. erloschen.Ab» v. Daranthal. Georg, Emmerich und Stefan A. wurden1779 in den Adelstand mit v. B. erhoben, und erlangten mit Ausdeh-nung ans ihre Vettern Adam und Johann im 1.1797 Bestätigung.
(M. v. M., Erg. 230. 239. - v. Hfl
Ibaffq v. Nagy - Abasnlua u. Fclsö - Lehotta, ungarisch. Wen-deliu A. v. N. -A. war 1835 Vizegespau der Arvaer Gespanschaft.
st Abbenburg, Appenburg, erscheint im 1.1284 in Lüneburgmit Johann v. A. Die Nachkommen theiltcn sich in zwei Linien; erlo-schen 1459. (Mannstcin, Ad. Lex. — v. Zedlitz. — Küster, P. II. access.ad Bibl. Brand. — Büttner, Geneal. d. lünneb. Patrizier. — v. Hfl
Abbciihllseii, kommen im 13. Jahrh. im Braunschweig'schen vor.
(Falke, trad. corb. p. 873.)
Abbich v. Grciffcnstein. Josef Vinzenz Abbich, Mitglied derStahl- u. Eiscngewcrks-Gesellschaft zu St. Veith in Kärnthen,
erlangte im I. 1756 den R. Adelstand mit obigem Beiname».
M. v. M. 155. — v. Hfl
1. Abel. Kaiser Ferdinand II. erhob den Wilhelm Abel 1627in den Adelstand. (R.T.A.R.) Dieser dürfte um so mehr der Anhcrrder württ. Abel sein, als dieselben aus Kempten zu stammenscheinen. Jedenfalls sind sie verschieden von den öst err. Abel.
2. Abel, Jgnaz, Kaufmann in Brünn, wurde im 1.1781 inden ritterm. Adelstand erhoben. (M. v. M., Erg. S. I l7. — v. Hfl
3. Abel. Den im Königreich Württemberg wohnenden Glie-dern der Familie des Minister-Residenten der freien Städte am k.franz. Hofe, Konrad Abel, wurde von dem K. v. Württemberg am39. Juni 1829 die Führung des ihren Vorfahren von K. Ferdinand II.
ertheilten Adels bewilliget, so. Hefncr, württ. Ad. S. 14, T. l8. — K. württ.Reggsbl. v. 1820, Nr. 29. — Archiv f. Gesch., Geneal. ?c. S. 86. — Dorst, würt-temb. Wappenbnch. — Tyroff, Wappenbuch des württ. Adels.)
4. Abel. Der k. bayer. Staatsminister u. Ritter des Verdienst-Ordens der bayer.Krone :c.Karl v. Abel wurde am 12. März 1844 inden erbl. Adelstand erhoben, (v. Hefner, bayr. Adel S. 65. Taf. 7>fl
5. Abel. In Oesterreich blühte oder blüht eine Familie v. A.,welche ein von den übrigen Familien dieses Namens verschiedenes Wap-pen führt, (v. Krahne I. 3. — Sicbm. III. 54fl
1. Abele, Albert, württ. Oberstlicntenant, erlangte 1819 vomK. v. Württemberg den Adelstand.
(v. Hefner, württ. Ad. S. 14, T. 18. — Kast, Adelöbuch v. Württ. — Dorst,allgem.Wappenbuch I. 56.— Archivs.Gesch., Geneal.zc. 85. — Dorst, württ.Wappcnb. — Tyroff, württ. Wappenb. — Griesinger, Univ.Ler. v. Württ. 7fl
2. Abele, k. württ. Legationssekretär, wurde 1846 vom K. vonWürttemberg in den Adelstand erhoben. (A. A. Zeit. v. 1846.)
3. Abele u. Lilicnbcrg (auch Abclle). Dieses Geschlecht, welchesin Niederösterrei ch und in Steiermark seine Besitzungen hat,stammt ursprünglich aus dem Breisgau, und nannte sich anfänglichAubeller, unter welchem Namen Kaiser Marimilian I. am 5. Aug.1495 demselben einen Wappenbrief ertheiltc. Der Sohn desselben,Jobst Aubeller, erlangte von K. Karl V. im J. 1547 Bestätigung,die auch dem östcrr. Hofsckretär Kristof Aubclc, Abele, am 12.Juni1637 über seinen Adel zu Theil wurde. Seine beiden Söhne Kristofund Mathias erlangten am 39. Mai 1643 den crbländischen Ritter-stand mit dem Beinamen v. Lilicnbcrg und Wappenvermchrung.Kristof v. A. erhielt 1665 ein Rcichsritterstandsdiplom mit Edler Herrv. Hückingen v. und zu Lilicnbcrg und der Berechtigung, dieStandeserhöhung bei Ermangelung männlicher Erben auf eingesezteErben zu übertragen; am 15. Okt. 1673 wurde er in den Freiherrn-stand und am 11. Nov. 1684 in den Grafenstand erhoben. Er hinter-ließ keine Söhne und sein Neffe, der Hofkammcrrath Johann KristofAbele v. u. zu Lilienberg, wurde laut Testaments von 1683 zur