Bhst — Cäm
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Dystrzonowski, ein poln. Geschlecht, aus welchem Kajetan Edlerv. B. im J> 1891 in den Grafenstand erhoben wurde.
(M. v. M., Erg. 10.)
Dyszcwski auf Goluchowo, bei Pieschen 1798. Wappen:Iastrzembiec. sv. Ledebur I. 139.ss
Dyszynski auf Lcszcegc, im Posen'schen. W.: Pruß III.so. Ledebur I. >30.)
Bytane, Joh. Michael, p r eu ß. Husareu - Rittmeister, wurdeam 14. Okt. 1736 in den Adelstand erhoben, sv. Ledebur I. 139.)
Dzcptinsliii v. Kerczko, Franz und Heinrich, wurden untern:18. Febr. 1717 in den böhm. Nittcrstand erhoben, sv. H.)
Dzomski v. Janotha, österreichisch. Ceslaus Ritter v. B.stand 1857 als Rittmeister im 5. k. k. Ul. Reg.
^staiia v. Cabcrg. Johann Kaspar C. v. C., ans einer alten Fa-milie, k. k. Hauptmann vom bad. Regiment, wurde am 24. Sept.1673 von K. Leopold in den Grafenstaud erhoben. sR. T. A. R. —Pfeffingcr, vitriar. I. 5. tz. lt. T. t. p. 474. — Zedier V. 4.)
Calmliini v. Ehrcnliurg. Georg, Joh. Baptist, Peter, Nikolausund Anton C. erlangten in: I. 1755 den rittermäßigen Adelstandmit v. E. Ritter Vincenz C. v. E., niederösterr. Regierungsrathund Truchseß, wurde im 1.1849 in den Frciherrnstand erhoben.(A. A. Z. von 1840. — M. v. M. 103. - v. HI
st Caimllis, wurden am 5. März 1544 landständisch in Görz.1O. S.)
Calialza», Jakob Balthasar, erhielt in: I. 1766 ein Neichs-Adelsdiplom. (R. T. A. N.)
Cabancs, ein adliches Geschlecht in den preu ß. Rheinlanden.sBernd, Rheinprov. Taf. XXI. — v. Ledebur I- 130.)
Cabayo, Johann Kristof, kais. Offizier, wurde 1636 geadelt.M. T. A. N.)
-s Cabillia» (Gabilliau) de Trispoiifeau, französ. Uradel. Zu-nächst aus den Niederlanden mit Mar Emanuel nach Bayerngekommen; erst in neuerer Zeit gänzlich st. N. v. Gabilliau 1718kurbaycr. Oberstlient. zu Rosen heim. Vielleicht identisch mitoder Vater von: Monsieur de C., kurbayer. Oberst des Taxis -Kürassier-Regiments zu Wasserburg, 1768. Maria Theresiav. G., geb. v. Füll, daselbst st 1769.
(O. S. — v. Hefner, bayer. Adel S. 7t. Taf, 79.)
Caboga, ein altes Patrizicrgeschlecht aus Ragusa, welchesin Oesterreich angesessen ist, durch Jahrhunderte die erstenStellen im Staate bekleidete und im I. 1814 in den Grafenstanderhoben wurde. (Taschenbuch der gräfl. Häuser von 1844 u. f. — Jahrb.des deutschen Adels 1848. S- 250.)
Caccia, italien. Adel. Franz Edler , v. C. war 1835 Dom-herr zu Mailand. fStaatshandbuch.)
Cachcdcnicr v. llaffiinont, kamen in: Anfange des 17. Jahrh. ausLothringen nach Thüringen; sind ursprünglich Spanier.Ludwig XIV. von Frankreich erhob sie am 23. März 1794 in den Frci-herrnstand. Anton Paul Frhr. v. V. wurde in: 1.1818 in Bayernimmatrikulirt. (Gauhe II. 121, wo eine ziemlich ausführliche Beschrei-bung zu finden ist. — v. Lang 76. — Siebmacher I. >69. — Seifert,Geneal. adl. Eltern n. Kinder Taf. «ZV. — v. Mcding I. 133. — v. Zedlitz.— v. Hefner, bayer. Adel unter Vassimon S. 61. T. 65.1
Cadcn, Johann Friedrich, Major im schlaberndorff'schenKürassier-Negimente, erlangte in: I. 1764 den k. preuß. Adel-stand. (v. Zedlitz. — v. Ledeb. I. 30. — Preuß. Wappb. II. 95. — v. H.)
Cägaiis, Johann Andreas und Baptist, Brüder, wurden 1616geadelt. sR.T.A.R.)
Cäniincrcr. Der Name C. ist eigentlich ein Amtsnamc, wieSchenk, Marschalk, Truchseß u. a. auch waren. Die miteinem solchen Amte belichenen Edelleute pflegten den Namen ihrerBesizuug oder ihres Wohnortes dem Titel beizufügen, bedienten sichaber öfters auch des bloßen AmtStitcls oder des bloßen Bcstztitels,so daß man dasselbe Geschlecht oft unter beiden Namen urkundlichfindet und suchen muß.
1. st Cäniincrcr von Aichach, ein altes Geschlecht zu Rain undAichach, haben sich viel zun: Adel vcrhenrathet, sind landsässig ge-worden und im 17. Jahrh. st. Paulus C. st 1521, im schönfeldcrTraditiouskodex. Leonhard C. war landgesessen zu Neukirchcn.Kaspar C., des innen: Raths Bürgermeister zu Aichach, Lehenherrder Cammerermesse 1524, st 1597. sO. S.)
2. stCämmercr von Fahncr oder Vanre, eine alte Familie in Thü-ringen, wo sie das Erbkämmereramt besessen hat. Es erscheint die-selbe schon 1299 mit Kunimund u. 1392 mit Hermann als C. v. V.in Urkunden. Vanrc oder Fahner war ihr Stammschloß; sie be-diente sich bald dieses Besiznamens, bald des Amtsnamcns, bald beiderzugleich; wahrscheinlich hat nur der Aeltcste des Geschlechts das Amtverwaltet und den Amtsnamen geführt. Seit dem 15. Jahrh. wirdnichts mehr von dieser Familie gemeldet, daher sie um diese Zeit ab-gestorben zu sein scheint, (v. Falkenstein, thüring. Chronik II. 1355 n. f.
- Gauhe I. 229. II. 1205. — Horn, sächs. Handbibl. I. 102. <09. -v. Glcichcnstein, Vorrede z. d. Werke üb. d. gotha'schcn Adel. — Gleichmann'sRemarqucn v. d. thüring. Erbhofämt. 1742. — Brückner I. 10s St. S. 6.
— Gälletti, Gotha IVi 167. — v. H.) S. auch Vanre.
3. st Cäniulcrcr van Gamchcim, eines der vier Erbamtsgeschlcchtcrder Grafen von Lechsgemünd und GraiSbach, haben sich auchblos „v. Geinsheim" geschrieben. sO. S.)
4. st Cämincrcr mm Gnannstcin oder Gnannenstein, eine meißn.Familie, welche bei den Markgrafen von Meißen das Erbkämmerer-amt vertraten, von welchem Amtsnamen die v. G. den Namen C.angenommen haben und schon 1242 vorkommen. Sic mögen wollängst erloschen sein. Gnannstcin oder Gnandstein gehört jeztdenen v. Einsiedel in Sachsen.
5. st Cänimerer zu Hcrbsttcl'cn, in Thüring cn; der Lezte starban: 29. Jan. 1596. (Brückner III. 4s St. S. 40. 57 n. f. - v. Hfl
6. st Cäniniercr von Kemnat, ein bayer. Geschlecht, war znleztum Lechsend (Monheim) angesessen. sO. S.)
7. st Cämmcrer von Misthaufen, besaßen M. in Thüringen,und bedienten sich öfters des leztercu NamenS allein. Es steht zu ver-muthen, daß diese Familie mit den C. v. Fahn er eines Stammesgewesen u. nur nach Erlangung leztcrer Herrschaft sich dieses Namensbedient haben. Man findet sie nach dem 15. Jahrh. nicht mehr.
(Gauhe I. 230. — Horn, sächs. Handbibl. 103. — v. H.)
8. st Cäninicrcr von Mrnlicrg, ein nürnberger altes Geschlecht,führten zwei Monde in: Schild. sO. S.)
9. st Cännncrer von Preis, eine adlichc Familie, welche sich ausThüringen nach Preußen wendete; sie kommt daselbst um 1699vor und ist im 17. Jahrh. erloschen, (v. Zedlitz. — v. Ledebur I. I3l.)
19. st Cäninicrcr von Ncgensiiurg, ein altes regeusburger Ge-schlecht , kommen noch im 15. Jahrh. daselbst vor. Ihr Schild: InR. zwischen einem Misselhorn u. einer Hirschstangc ein Stern. sO. S.)
11. st Cäniniercr von Speyer. (In S. ein r. Schildlein.) HannsC. v. S., Ritter, 1414 auf dem Konzil zu Kostniz. sO. S.)
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