Druckschrift 
1 (1860) A - F : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
350
Einzelbild herunterladen
 

Z50

Eyr Fab

1. Eyrl, Mathias, Neichöhofkanzlcischreiber, wurde 1621 geadelt.(R.T.A.R.) Möchte vielleicht mit Eyrl v. Eyersperg einerlei sein.

2. Eyr! v. Eycrspcrg. Mathias E., Bürgermeister u. Landes-Kommissär in Wienerisch-Neustadt, erhielt snr seine bei Ver-thcidigung dieser Stadt gegen die Türken geleisteten Dienste dieösterr. Adelswürde. Vergl. Eyersberg.

3. st Eyr! v. Häzing, altbaycr. Adel. Jakobe C. v. H. wardes Bürgermeisters von München, Benno v. Schobing aufStettberg, Hausfrau um 1766. (O. S.)

4. Eyr! v. Waldgrics. Die E. in Tirol erhielten 1662 einenAdelsbricf und Wappcnverbesscrung mit einem zweiten Helm. Sieführen den Frciherrntitcl. (v. Hefner, tiroler Adel S. 5. Taf. 6.)

Eys, gen. Dcusdah!, eine Patrizicrfamilic in der ReichsstadtAachen, aus welcher der knrtrier'sche geh. Rath und Kanzlei-Direktor v. E. 1782 die Rcichsfreiherrnwnrde erhielt.

(v. Zedlitz. Fahne I. 98. II. 217. v. Ledebur I. 2l l. v. H. Robens I. 266269.)

EiMsbcrg zimi Wcyr, ein ob er österr. Geschlecht, daS 1657 inden Rittcrstand aufgenommen wurde. Leopold Renaldt v. E. wurdeim 1.1728 in den Reichs - und crbländischcn Freihcrrnstand erhoben.(M. v. M. 48. Zedier VIII. 2433. v. Hoheneck I. 9S ff.Gauhe II. 268 u. f. v. H.) (Ein Löwe und Strauß zediertet.)Klara Scdmihradsky Freifrau v. Sedmihradt, geb. v. E.,st zu Salzburg 1737. Frau Maria Erntraud v. E., geb. D ic-ke rin v. Haölan, st daselbst 1753. (O. S.)

Eysclt, f. Klimpely.

Eysc», österreichisch. Vincenz v. E. war 1835 Registratur-Direktor bei der k. k. vereinigten Hvfkanzlei zu Wien.

Cyscaberg, s. Nettolizky. Eyscnhardt, s. Eisenhardt.

Eyfciihnrt, f. Rost. Eyscilhoftii, f. Eisenhofen.

Eysciimaiiii, Gebrüder, erlangten 1623 ein Adclsdiplom.fR. T. A. R.)

Eyscmnaycr, im schlcs. Fürstcnthume Liegnitz begütertes Ge-schlecht. fSinap I. 35 l n. f. 11. 6lö. Gauhe II. 276. ZedierVIII. 2432. - v. H.)

Eyscr, Martin, erhielt 1566 Adelsfreiheit. sN. T. A. R.)

's Eyscrsdorff, eine schles. Familie, die mit denen v. Kokorsky

in Mähren einerlei Wappen führt und im meißnischen Fürsten-

thume ansässig war. fSicbmacher I. 5l. Sinap I. 352. II. 615.v- Zedlitz. v. H.)

Eysoch, Ehsack, altes bayer. Geschlecht, sv. Hattstein I. 236.)

Eystcrp, kommen im 13. und 14. Jahrh. unter dem landsässigenAdel des Fürstenthums Grubenhagcn vor.

1. Eyß, verschieden von den Eys, gen. Bensdahl, kommenam Niederrhein vor. (v. Ledebur I. 211. Bernd XXXIV. 68.)Sie sind frhrl. Standes, (v. Hcfner, naff. Adel; preuß. Ad. S.42. T.51.)

2. Eyß. Die Paurnfeind v. E. haben sich manchmalauch blosv. Eyß" geschrieben, so z.B. Joh. Kristof Kajetan v. E.,salzburg. Hofkammcrrath, f- am 8. Juni 1759 zu Söllheim.Auf seinem Grabstein das paurnfeind'scheWappen. (O. S.)

3. -s Eyß. Verschiedenen Wappens von E. 1. u. 2. war Paulsv. E., Herzog Wilhelms v. Bayern Kammerdiener 1593. (O. S.)

ch Eyttichcnstcin, kommen 11981349 vor, waren die ältestenBurgmänner zu Idstein und führten verschiedene Zunamen, als:Brun, Pott, Musselin, Synekin, z. B. Eginolf v. Etichen-stein, gen. Musilin (Maüslein?), und seine Gemahlin Justitia(Jutta?) 1253 Wohlthäter der Kapelle zu Blei den statt.fVogl, Top. 56. 239.)

Eyttlcr, Hanns, kais. Hatschier, wurde 1629 geadelt. (R.T.A.R.)

-s Czc!, ein schles. Geschlecht. (Sinap I. 352. SicbmacherI. 65. - v. Mcding III. 216. - v. Zedlitz. - Zedier VIII. 2436.

- v. H.)

Ezenbcrg, s. Geyer.

Ezcshcim, kommen im 12. Jahrh. unter dem niederstichstund Hildesheim. Adel vor. (Falke, trad. corb. p. 916.)

Ez6p, ungarisch. Julius v. E. war 1857 Rittmeister beim1. österr. Hus. Reg.

st Etzelsrode. Sifridus de E. testis in einem walkenricderBrief 1296. (Urk. Buch für Niedersachsen II. 364.)

-( Ezzeiiberg, altbayer. Uradel. Im Schild zwei Beile, wieLösch oder Sturm fcder. Sie kommen vom 12. bis Anfang des14. Jahrh. vor. Ihr Stammhaus E. an der Laabcr, Oberpfalz.

(O-S. - M. B. XIII. 19-384.)

^/abacz v. Hcrrenbcrg. Der österr. Hauptmann Nikolaus F.wurde im I. 1818 mit dem Beinamen v. H. geadelt.

(M. v. M., Erg. 280.)

Fabccki, stammen ans Polen. Ein Sprößling derselben,Mathias, kaufte sich in Preußen an u. Pflanzte seinen Stammdaselbst fort. Im I. 1866 stand ein Oberst v. F. im preuß.Kriegsheere. Seine Nachkommen u. jene seines Bruders Guts-besizer erscheinen nun unter dem Namen v. Fabeck. (v. Zedlitz.

v. Ledebur I. 212. III. 256.) Wappen: Jastrzembiec.

1. st Fabcr, de Fabro, Holstein. Adel, der auch zu Lübeckund Hamburg rathsfähig war. Ich finde zuerst Marquardus dictusF., miles et consul Hammenburgensis 1226.

(Urk. der schlcöwig-Holstein. Ges. I. 43. 51. 99 ff.)

2. Faber. Der bayer. Hauptmann Joh. Peter F. erhielt vonMarimilian Josef III. am 16. Sept. 1745 ein Adelsdiplom.

(v. Hefncr, bayer. Adel S. 75. Taf. 85. v. H.)

3. Fabcr. Der österr. Hauptmann Joh. Friedrich F. wurdeim I. 1764 in den rittermäßigen Adclstand erhoben.

(M. v. M. 138. - v. Hcfner, bayer. Adel S. 76. T. 85.)

4. Faber. Johann Friedrich Wilhelm F., Lieut. bei Sacken -Chevanrlegers, Sohn des knrsächs. Kricgsraths Josef Will). F.,erhält von K. Josef II. ein Adclsdiplom dd. Semlin 14. Mai 1788.Schild: In Blau ein g. Balken, darüber nebeneinander drei silb.Sterne, unten ein silb. Sparren, unter diesem ein silb. Stern.

(O. S. Sachs. Wappenbuch VI. 24.)

5. Fabcr, ein schles. Geschlecht, welches 1836 Krolwitzdaselbst besaß. Es führt einen gespaltenen Schild, vorn ein ent-blößter Arm, der einen Hammer cmporhält, hinten in Blau dreisilb. Sterne, (v. Ledebur I. 212.)

6. Fabcr. Der Amtsassessor Hermann F. und der LieutenantPhilipp F. im Großherzogthum Baden wurden als Adoptivsöhnedes österr. Generals v. F. 1841 in den österr. Adelstand er-hoben. (E. S.)

7. Fabcr, Wilhelm, österr. Oberst, erlangte 1851 den ritter-mäßigen Adelstand. (Oest. Milit. Schcmat. von 1851.)

8. Fabcr, ein schles. Geschlecht, welches von Preußen denAdel erhalten zu haben scheint.

(Preuß. Wappenb. III. 16. v. Ledebur I. 212.)