(Ergänzungen
st Agiler, Dieser Name kommt in der Person des preuß.Fändrichs und nachherigen Hauptmanns Friedrich Rudolf v. A.von 1787 bis 1807 vor. sv. Ledebur 1. 4.)
« 1. st Agricola, Kristof, geb. 1589 zu Amberg, 1- 1654zuBaireuth, kurbran d eubur g. geh. Rath uud Gesandter (?)am k. k. Hofe, Besizcr des NcichölchenS Hummel stein, soll inden Adelstand erhoben morden sein. Er hatte keine männliche Nach-kommen. Wappen: Schild gespalten; rechts in S. eine g. Kroneund darunter eine schw. Muschel; links gethcilt; oben in S. einLöwe, unten von Schw. und S. geschachtet.
(Seifert, Stammt, gel. Leute I. I. — v. Zedlitz V. 2.)
st Aham, Aham (gethcilt von Schw. u. S.), baycr. Turnier-
Geschlecht, welches sich vom Schlosse Ahaim an der Vils in
Nicdcrbaycrn nannte. Dasselbe erscheint urkundlich 1129 u. starb
1459 aus. Die Hofmark u. Schloß A. kam dann an die v. Lay-
ming, hierauf an die Grafen v. Lercheufeld und neuerlich an
die Grafen v. Montgelas.
(W. Hund I. 159. — Siebmacher II. 63.)
st Ahtbach, Olbach, Illbach, kommen 1288—1383 zu A. imnassau'schen Amte Hadamar gesessen vor, waren Burgmänner zuRunkel. Johannes, Abt zu Arnstein, st 1429, wahrscheinlichder Lczte des Geschlechts. (O-S. — Vogl, Topogr. 196. 226 ff.)Vgl. Alb ach.
3. st v. d. Ahr, auch v. Are (ein Hirschgeweih, dazwischenein Schildlcin), trier'sches Geschlecht. Johann v. d. A. 1417.Dietrich 1524, Niclas v. A. 1561—83. sO. S. — Vogl 645.)
" 5. Aichinger v- Eichstamm. Statt Siebmachcr IV. 17 mußes heißen: V. 222.
7. Aichinger v. Aichstai». Siebmachcr führt dieses GeschlechtTh. IV. S. 17 an.
8. Aichinger n. Dluincncgg, österreichisch. Joh. A. v. B.w ar 1856 Licut. im k. k. Pionicrkorps. (Soll vielleicht v. Bluem-berg heißen?)
7. Aigner, Aygucr. Wolfgang A. brachte am 22. Mai 1545
den Adel auf sein Geschlecht, welches noch gegenwärtig blüht.
sv- Ledebur III. 180. — v. Hefner, preuß. Adel. — Dorst, schles.Wappenbuch.)
Aikay, Ajkah, östcrr.-ungarisch. Alexander v. A. war1852 Lieut. im 3. k. k. lll. Reg., und Daniel v. A. 1856 Lieut.im 4. k. k. Hus. Reg.
* st Aibach, kommen in Oberh essen 1252—1397 vor.(Archiv für Hess. Gesch. VI.)
Alberiircuth, s. Lammingcr.
Albinshon, s. auch Roßmann.
st Aidcbnick, genannt Delbrück. Bernhardus ab aldebruckcognomine delbruckh zu München 1592. Sein Wappen: InG. ein bl. Balken. Wird wol zu Altenbruck gehören.
st Aldcnbrcckerscld, ein erloschenes w est sä l. Geschlecht, welchesim 14. Jahrh. vorkommt, (v. Steinen, Tab. 5V. n. 8. — Fahne I. 5.)
2. st Aldenburg, Allenburg, fuldacr Geschlecht, das noch1483 vorkommt. sSchanuat 39. — v. Meding II. 11.) Vielleichteins mit Allenberg?
^ 3. st Aldcndorf. DaS Stammhaus A. liegt im herzoglichnassau'schen Amte Nastätten, wo sie schon 1292 vorkommen.Von 1434 bis zu ihrem Aussterben waren sie nassau-saar-brück'sche Vasallen und hatten ihr Erbbegräbuiß in der Kirche zuErbach. sVogl, Top. 615 ff.)
l Ag — All 397
st Alenbäckh v. Allenbach, altbayer. Geschlecht; 1559 imMannSstamm st. Im Schild ein Adlcrsrumpf. sO. S.)
Alinionda v. Manncntrc». M. P. A., Gemeindcrath zu Trieft,wurde 1859 mit v. M. geadelt. sA. A. Z. v. Aug. 1859.)
st Altenau, waren an der Lahn und zu Eibach im Nassau'-schen angesessen. (Aruoldi, MiSz. 293.)
* Allenberg, s. Aldenburg (2.).
st Allertshausen, obcrhess. Geschlecht, urkundet 1229.
(Archiv für bcss. Gesch. VI.)
st Alincsdors, waren nassau'schc Vasallen. Heinrich v. A.,st 1383, war der Lezte seines Stammes.
(Vogl, Top. 163. — Arnold!, Miszcllcn 204.)
* Alpmannshoftn. Der Schild ist geviertet, 1. u. 4. zwei Hornermit einem Balken überlegt, 2. u. 3. ein Hirsch. sO. S.)
" stAlsscld, kommen in Oberhcssen 1222—1515 urkundlichvor. (Archiv für Hess. Gesch. VI.)
1. st Alstadt, waren Gaucrbcn der Burg Stockhcim imnass. Amte Usingen. sVogl, Top. 274.) Vielleicht zu Alstcdt?
2. st Alstadt. Ihr Stammhaus war ein jezt ausgegangener OrtAlstatt in Oberhcssen. Dortselbst kommen sie 1237—1451 vor.
(Archiv für Hess. Gesch. VI.)
^ st Altenbrück, s. auch Aldenbruck.
8. st Altcnburg, obcrhess. Adel; kommt 1193 —1483 ur-kundlich vor. (Archiv für Hess. Gesch. VI.) Vielleicht eins mitAldenburg 2.?
st Altcndieh, waren wahrscheinlich ein Zweig der v. Dcrn.Peter v. A. wird 1311 ein Bruder des Hartmut v. Deru ge-nannt. Hartmut v. A., Ritter, war 1372—89 Drost der Graf-schaft Dietz. Sein Siegel war ähnlich wie Dicffcnbach.
(O. S. — Vogl 20l.)
* Altcnhaus. Der erwähnte Peter v. A. ist 1515 st und hateinen prachtvollen Stein zu St. Jodok in Lands Hut. sO. S.)
st Alte»-Rain, ein 1569 im Maunsstamme erloschenes alt-bayer. Geschlecht, das den Schild gespalten, vorne leer, hintendrei Schrägbalken, führte. sO.S.) S. auch Rain.
^ st Auhammer. Statt 1823 muß es heißen: „1623".2. Aluciislcbc». Hermann G. A. zu Schönebeck wurde 1859von Preußen geadelt. sA. A. Z. Okt. 1859.)
st Amasjmni;r, altbayer. Familie. Andreas A., fürstl. Kammer-Rath in München (st 1695), hat den Adel erworben.
(v. Hefncr, st bayer. Adel.)
" 2. Ambach. Es sind zweierlei Geschlechter. Das einev. Gnenscldc» ist tirolisch, das andere Hess. Ursprungs. Ausleztcrem trat Friedrich Wilhelm v. A., preuß. Major, 1783 ausdem aktiven Dienste. Ein drittes Geschlecht waren die Ampach(s. d.). so. Ledebur I. 19.)
st Amelbcrg, uassauisch. Volpert v. A. besaß ein Gut indem ausgegangenen Dorfe Vinistrc, welches pfandweise an Kraftv. Bcilstcin, und von diesem 1199 an das Kloster Beselichüberging. sVogl, Top. 227.)
* st Ampach, sind nicht 1831, sondern erst 1847 im Manns-stamme erloschen.
st Amschwangk, ein erloschenes rheinlä nd. Geschlecht, dessenWappen Siebmachcr, I. 125, gibt.
st Amsheim, s. Ambsheimb, auch v. Hefner, st bayer. Adel.
* An der Lahn. Das st bleibt weg, da die Familie derzeitnoch in Blüthe ist.