Für — Fug
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erloschen ist; führte im Schild einen Balken von drei, 2. 1., gekröntenLöwcnköpfen beseitet. sO. S, — Vogl, Top. 16.)
Fürsteiiimsch v. Glistcncgg und Aucog, eines der ältesten ritterlichenGeschlechter im Hcrzogthnmc Jülich, das im I. 1707 den altenHerrenstand des Königr. Ungarn, n. von K. Karl VI. am 28. Jnni1736 den böhm. Grafenstand erhielt. sLcupold 349 — 362, wo beideberührte Diplome vollständig zu lesen sind. — Taschb. der gräfl. Häuser aufls44 n. f. — v. Zedlitz. — Zedier IX. 2264. — v. Ledebur I. 249. III. 256-- Throff III. 58. - M. v. M. 18. — v. H.)
Fürsteiiimsch, s. Fürst.
-s Fürsteneck. Balduin et ArnoldnS de Fürsten ckk in Briefendcö Klosters Nanshofcn 1293. sM. B. III. 355. 389.)
Fürsteneck, s. Entrcß v. F.
st Fürstcnftld, steh er mark- reiches Geschlecht, das zwischen1292 —1420 vorkommt, sv. H.) Bemerk.: Ich finde dicß Ge-schlecht nicht in der sicher. Matrikel.
Fürstcnhos, s- Hermes v. F.
Fürstciimühl. Zu Cosel lebte 1845 ein Domäncnrath v. F.sv. Ledebur I. 240. III. 256.) Auch im österr. KricgShecre stehtein Offizier v. F. 1857.
Fürstcnrccht. Der fürsil. nassau-saarbrücke n'sche Landjägcr-mcistcr Schaad und ein Bruder desselben wurden unter dem Namenv. F. in den Adelstand erhoben. Elfterer starb 1810; Leztcrer hatSöhne, sv. Zedlitz. — Dipl. Jahrb. für den preuß. Staat 1341. Abth. 2.S- 79. — v. Hefncr, nass. Adel S. 11. — v. Ledebur I. 249. III. 256.)
1. i Fürstcnstcin, schwäb. Adel, dessen Stammhaus wol F.bei Wildbad war. Bertholdus de Vurstinstcin im Traditions-kodex von Salem um 1100. sMone I. 342.)
2.F Fürstcnstcin, ein schlcs., im 14. Jahrh. im Liegnitz'schcnvorkommendes Geschlecht. sSinap II. 632.) Das Stammhaus magdas Schloß F. gewesen sein, welches jczt den Grafen v. Höchberggehört. sv. H.)
3. Fürstcnstcin. Der ehemalige König von Westfalen ertheilteim I. 1309 dem Staatsministcr le Camus den Grafcnstandunter dem Namen v. F., entlehnt von dem erloschenen Geschlechteder Dicde zum F. Er vermählte sich mit Gräfin Karoline Adel-heid Kristiane v. Hardenberg, welche 1842 im WittwcnstandeOberhofmeistcrin der Prinzessin Karolinc von Preußen wurde.
sv. Ledebur I. 249. III. 256. — Diplom. Jahrb. sich den preuß. Staat184Z. S. 259. — Taschb. der gräfl. Häuser v. 1853. — v. d. Knesebeck,Taschenb. des Adels iu Hannover im Anh. — v- Hefuer, preuß. AdelS. 8. Taf. 8.)
Fürstcnstcin, s. Dieden, Hochberg, Oyen (le Camus).
Fürstcntrcn, s- Keßler.
Fürstcnwiirthcr v. Kölicnbach, zweibrück. Familie, deren Stamm-vater Karl Emil, ein Sohn des Pfalzgrafcn Friedrich Ludwig vonZwcib rücken, ist, den er neben zwei anderen Söhnen mitMaria Elisabetha Hcpp (dem Kammerfräulein seiner Gemahlin)im I. 1674 erzeugte. Der Kurfürst Johann Philipp von der Pfalzerhob sie im I. 1711 in den frhrl. Adelstand unter dem Namenv. F., Burgsasfcn zu Odenbach. sGauhe II. 323. — v. Hefner,bayer. Adel S. 35. T. 32. — v. Lang 139. — Jahrb. des deutschen Adelsauf 1847. — Taschb. der frhrl. Häuser 1849. — Hhrtl, die fürstl., gräfl.u. frhrl. Familien Oesterreichs. — v. H.)
1. F Fürth, eine imRheinlande begütert gewesene Familie,welcher Fürth daselbst, wie auch Hamme u. a. zugehörten. Siekommt 1603^-1701 vor, und führte ein Andreaskreuz,sv. Ledebur I. 249. — Fahne I. Tab. 2. 79. II. 45.)
Stammbuch des Atcls in Deutschland.
2. Fürth. Die v. F., auch Brewer genannt, ursprünglichaus Westfalen, haben sich im 15. Jahrh. am Rhein niederge-lassen. Der Preuß. Major a. D., v. F., Landrath, hat Nachkommenund wohnt bei Aachen. Der Reichsadelstand wurde 1530 durchK- Rudolf II. bestätigt. Sie führten auch den Namen B. durchErbhcurath und wurden 1773 in den Frciherrnstand erhoben. Sosagt v. Zedlitz, Ad. Lex. Allein Fahne, II. 45, sagt ausdrücklich,daß Wilhelm F., Schultheiß zu Jülich u. Vogt zu Eschweilcr,von K. Rudolf II. 1593 einen Wappenbricf erhalten habe n. daßsein Urcnkcl Franz Xaver v. F. zu Warden n. Limicr, Bürger-meister zu Aachen, 1773 in den Frciherrnstand erhoben worden sei.
sDipl. Jahrb. für den prenß. Staat 1841. S. 79. 1843. S. 299. —Fahne II. 44. — v. Ledebur I. 195. — Bernd, Taf. XXXVIII. 76. —v. Hefner, preuß. Adel S. 43. Taf. 53.)
1. 's Füjscn, wahrscheinlich von der gleichnamigen Stadt her-stammend, waren ein eidliches Geschlecht in Augsburg, und Her-mann v. F. 1301 Stadtpflcger. sv. Stetten 46.)
2. st Füssen, Vnozcn, Fuczen, ein Rittcrgcschlecht, das inBriefen der Grafen v. Freiburg im Brcisgau im 13. Jahrh.erscheint. sMone IX. 333 ff.)
st Fürt v. Hothhliiiimcr, altbaycr. Geschlecht; führten in S.einen r. Fuchs. Agnes Fürlin v. H. uror Jörgen Wilden -auer'ö, genannt Kastner, 1580. sO. S.)
Füzcssery, ungarisch. Gabriel v. F. war 1835 des bereghcrVizegespans Substitut.
F Fncß, altbayer. Adel. Im Schild ein Fuß. Primus:Hcrman Fuez 1180. Otto 1226. Niklas F., Nntcrrichter zuM ü n ch e u 1492. sO- S. - M. B. VIII. 413 ff. - Hund III. 322.)
F Fucssstnincr zu Diincharting, altbayer. Uradcl. Im Schildein gekrönter Socken, der auf einem Dreiberg steht. PrimuS: Ber-thold 1286. Wolfhart 1365. Mtimus: Georg 1417; st 1454.sO. S. - M. B. VIII. 553. - Hund III. 322.)
st Fuge, eine alte Pom mcr'sche Familie auf der Insel Rügen,deren Lezter im I. 1450 Bürgermeister in Stralsund war, woer in den damaligen Unruhen verschwunden ist.sv. Zedlitz. — v. H. — Gauhe II. 311 ff.)
Fiiggcr. Die Geschichte des fugger'schcn Geschlechts ist eine derbelebtesten und, so weit dieß möglich, abgeschlossensten unter den Ge-nealogien des deutschen Adels. Das Haus F. ist vielleicht auch einesder wenigen Adelsgeschlechtcr, das sich seiner ächt bürgerlichen Her-kunft nie geschämt, sondern dieselbe allzeit mit gehöriger Betonunganerkannt hat. Es hat sich im Gcgensaze zu manchen anderen Ge-schlechtern deS Adels, die ihre AnHerren schon weit vor den Zeitenfanden, in denen überhaupt ein Adel in unserem Sinne bestanden hat,hier immer damit begnügt, den Hanns F., der ein ehrsamer Weberund „Besizer eines Tagwerkes Wiesmat" in Graben am Lechfcldewar, als den AnHerrn anzuerkennen, und weiß, daß sein SohnHanns, gleichfalls Weber, sich zuerst 1370 durch Heurath dasBürgerrecht zu Augsburg erworben, einen Leinwandhandel an-gefangen und dadurch iu den Besiz eines Vermögens von 3000 fl.gekommen ist, welches seine Söhne Andreas u. Jakob als Grund-lage des nachherigen Neichthums der F. überkommen haben.
Des Andreas Nachkommen haben bereits 1452 einen Wappen-brief von K. Friedrich III. erworben (der Schild hatte iu B. eing. Reh, daher diese Linie, welche ungefähr um 1590 erloschen ist,sich die F. vom Reh nannte).
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