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welcher Stadt die v. F. 1241 —1429 als Geschlecht vorkommen.Bereits im 14. Jahrh. aber war auch ein Zweig landsässig ge-worden. fv. Stetten 44 ff.j
1 Füllcnstick, nicderösterr. Geschlecht, das daselbst nur zwi-schen 1539—1550 vorkommt. sWisgrill III. 128. - v. H.s
Füller v. d. Drücke. Maximilian F., k. k. Obcrlient., wurde1827 in den Freihcrrnstand erhoben. sE. S.s
4 Füllnstci», nicderösterr. Geschlecht, das 1572—1603 da-selbst begütert war. sWisgrill III. t28 u. f. — v. H.s
Fümcc. Der Leib - n. Oberstabs - Chirurg Joh. Jakob F. wurdeim I. 1754 in den Nittcrstand erhoben. sM.v.M., Erg. >42. — v. H.sFünckl. Dieses nicderösterr. Geschlecht erhielt am 27. Febr.4565 von Kaiser Ferdinand l. den Nittcrstand.
sWisgrill III. 129. - v. H.s
Fünskirchen, eines der ältesten adlichcn, frhrl. nnd gräfl. Ge-schlechter in Oesterreich, das aus Wien stammt. Schon 1250
werden die F. wicncr Bürger genannt. sBuddäus, histor. Lerik. —v. Wnrmbraud, Coli. geueal. fam. Austr. Cap. 26. p. 67 u. ff. — Gauhel. 440. — Brandis, tiroler Ehrenkränz, n. 5. — Tyroff 82. — HübnerIII. T. 873. — Sicbmachcr IV. 13. n. 4. - Wisgrill III. 129-141 mit4 Ancntafeln. — Seifert's Stammtaf. IV. n. 7. — Zedier IX. 2238. —Genealog. Jahrb. des deutschen Adels 1844 u. f. — Taschenb. d. gräfl.Häuser von 1844 u. f. ^ Hyrtl, die fürstl., gräfl. und frhrl. Familiendes östcrr. Kaiserstaates. — v. H.s
4 Fürbaß, bayer. Adel; führte einen geflügelten Mannsrumpfim Schild. sO. S.s
s- Fürfcid, kraichgauer Uradel; waren 1631 schon abge-gangen. sMone VIII. 391.s
4 Fürlbcck, altbayer. Geschlecht. Im Schild ein Schräg-balken mit drei Sternen belegt. Steffen F., 1480 Kästner znBnrghausen. sO. S.s
4 Fürlcger, fränk. Adel. (Eine Lilie von zwei Fischen beseitet.)Kristof F. studirt zu Verona 1602. sO. S.— Siebm. II. 163.s
Füriibcrg, ehedem Weber, schwäb., nachher nicderösterr.Geschlecht, das von K. Karl VI. am 23. Dez. 1732 unter obigemNamen in den Ritterstand erhoben wurde.
sWisgrill III. I4l u. f. - v. H.s
1. 4 Fürst» ein altes abgegangenes Rittergeschl. in Schwaben,dessen Burg gleichen Namens bei Rottcnburg lag. Noch 1399kommt Ernst Fürst vor; im 15. Jahrh. befanden sich die Grafenv. Zollern im Vefize der Burg, welche neu erbaut, aber 1756zerstört wurde. sGricfinger 424.)
2. 4 Fürst, altbayer. Geschlecht; führte dcu Schild schräg-gctheilt mit ciucm Löwcu in verwechselten Farben. Lukas F., fürstl.bayer. Hofthürhüter 1580. fO. S.s
3. Fürst. Joh. Nepomuk F., damaliger Neichshofgerichtsagent,erhielt am 7. Juli 1792 vom Kurf. Karl Theodor ein Ritterdiplom.
sv. Lang 343. — v. Hefner, bayer. Adel S. 78. Taf. 88. — v. H.s
4. 4 Fürst v. Kupscrbcrg, eine Familie, die das Städtchen Kupfer-berg im Jauer'schen besaß. Das Geschlecht kommt schon im 10tenJahrh. in Franken vor. Im I. 1500 starb Einer in Modena.Sigmund F. v. K. wurde in den Freiherrnstand erhoben u. starb1674. Auch Joh. F. erlangte von K. Leopold I. am 13. Mai1669 den böhm. Freiherrnstand. Die Familie ist 1790 erloschen.
jv. Zedlitz. — Zedier IX. 2246. — Vehse, Gesch. dcö preuß. Hofes'n. Adels IV. — v. H. — v. Mcding III. n. 24t). — v. Ledebur I. 239 s
5. 4 Fürst v. Sciiftcueck, ein erloschenes nicderösterr. Ge-schlecht, das vom I. 1428—1493 vorkommt.
sWisgrill III. 143. — v. H.s
- Für
6. 4 Fürst v. kllrichskirchcn, ein erloschenes nicderösterr. Ge-schlecht, das aus dem Lande ob der Enns nach Nie der öfter reichkam, ist von den anderen Familien v. F. verschieden, auch im Wappen.
sWisgrill III. 143. - v. H.s
4 Fürstenau. KaSpar F-, Patrizier zu Breslau, wurde 1541von K. Ferdinand in den Adelstand erhoben. Seine Söhne erhieltenvon K. Rudolf II. 1590 Wappeuverbesserung. Im I. 1760 ist dieFamilie erloschen. Sic war in der Oberlansitz begütert.
sv. Ledebur I. 239. — Siebmacher IV. 68. — v. H. unter Fürsten-aue r.s
Fürstenau, s. Hartinger.
1. Fürstcnbcrg. Das sürstliche und landgräfliche Haus F. inSchwaben und Oesterreich ist ein altes Dinasteugeschlccht,stamm- und wappcugcnosscn mit den Zäringern. sS. hierüberweitere Nachweise in Zell, Gesch. des bad. Wappens 1858.) Auchin Mecklenburg und am Niedcrrhcin finden sich frühzeitigLinien dieses Geschlechts. In einem Briefe Herzog Johann's vonMecklenburg für das Kloster Himmelpforten 1358 sindZeugen „de vrome hcre her Otto graue tho Vvrstenberchevnud sin sone Albrechtt die junge Greue". sCod. dipl. brand. XIII. 33.sDer Graf Froben Ferdinand, geh. Rath und Kammerrichter inWetzlar, dessen Bruder Philipp Karl B. zu Lovant, und ihrVetter Josef Ernst, Gr. zu F.-Stühlingen, erhielten im I.1716 nach Abgang der fürstl. fürstenberg - Heiligenberg'scheuLinie die erbländ. Fürstenwürde, und Graf Josef Ernst wurde 1762mit allen seinen Nachkommen in den Neichsfürstenstand erhoben.
sSiebmachcr I. 16. VI. II; Suppl. VI. I. — Cast, Adclsb. von Baden.Ders., Adclsb. v. Württemberg. — Dorst, Wappeub. v. Württemberg. —Tyroff, württ. Wappb. I. 97. ^ Fahne II. 44. — Griesinger 425. — Gvth.Hofkalcnder. — v. Zedlitz. — v. H.s
2. Fürstenberg. Das frhrl. u. zum Thcil nun gräfl. Geschlecht inWestfalen, vornehmlich im Stifte Paderborn seßhaft, beginntseine Stammrcihc mit Reinhard v. F., der um 1115 lebte. WcnueMarus v. F. wendete sich nach Liefland und ward Stifter derlieft änd. Linie; er starb in moskowit. Gefangenschaft 1560.In Deutschland widmeten sich viele Mitglieder dem geistlichenStande und erlangten die höchsten Würden in den ErzstifternKöln, Mainz, Paderborn u. s. w. Hierdurch kam die Fa-milie zu sehr großem Vermögen, und theilte sich in mehrere Zweige.Am 26. April 1660 erlangte das Geschlecht die Freihcrrnwürde.Franz Egon Frhr. v. F. auf Stamm heim wurde am 15. Okt.1840 preuß. Graf mit der vorschriftlichen Einschränkung nachdem Rechte der Erstgeburt. Dem Frhrn. Franz Egon L. v. F. zuHerdringen wurde für seine Person und für den jedesmaligenErstgebornen, welcher in das Familienfideikommiß folgt, am 15. Okt.1840 der Grafentitel ertheilt. Die licfländ. Linie ist 1780 er-loschen. Es blühen jezt noch zwei Linien, die westfälische unddie rheinl kindische; zu leztcrer gehört der Graf v. F. aufStamm heim; er wird zu den reichsten Edelleutcn des preuß.Staates gezählt, da er 600,000 Thlr. Einkünfte haben soll.
sv- Ledebur I. 246. III. 256. — Humbracht, T. 23. 24. — SalvcrS. 576. — v. Hattstein III. 218. — v. Steinen I. 16. n. 4. II. 1567.
— Münster. Stiftskal. II. 167. n. 9. — v. Zedlitz. — Zedier IX. 2262.
— Spener, hist. ins. II. 649. — Sicbmachcr II. 167. "V. 211; Suppl.II. 8. — Gauhe I. 442. 443. II. 321; Anh. 1478. — Tyroff, n. Wappen-Werk I. 58. — Cast, Adelsbuch von Württemberg. — Dipl. Jahrb. fürden preuß. Staat 1841. Abth. 2. S. 3t. — Taschenb. der frhrl. Häuser M1854 u. 55. — Fahne I. 166. — v. Hefner, preuß. Adel S. 43. T- 53;nassauer Adel. — Gräfl. Taschenbuch von 1852.)
3. 4 Fürstcnbcrg, ein frankfurter Geschlecht, das 1527