Fron — Frolv
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st Frondorf, Das Stammhaus F. lag im nassau. Amte Usin-gen und ist jezt abgegangen. Die v. F. waren Burgmänncr zuReiffcnberg und kommen 1409 zulezt vor. sO. S. — Vogl,Top. 262 ffst Bereits 1189 finde ich Friedcricus de Vroudorf.sUrk. Buch f. Nieders, II, 32st
st Fronhaimcr, bayer. Uradel, Primus: Ulrich 1415. Sind inBayern nach 1593 st, In Oesterreich hat noch Einer 1615gelebt. sv, Hefncr, bayer. st Adel S, 4. T. 2. — , M, B, V, 224, -Hund III, 317, — Wisgrill III, 115. — v, Hst Im Schild ein Mönch.Fronhainmer, s, Fronhaimer,
st Fronhofer, Fronhofer, eine Uckermark, Familie, Die Fa-milie erkaufte 1536 das Gut Stolzenhagen,so. Zedlitz, — v. Ledebur I. 237. — Siebmacher IV. Kg. 64, — v- HstFronhofer, s, Fraunhofer,
st Fronhott. ReinarduS de Vrouholt testis in einem BriefHerzog Heiurich'S von Sachsen 1225. sUrk. B- f. Nieders. II, 196stst Fronhorst, ein nicdcrsächs. Geschlecht, welches im Magd c-burgischen und in Westfalen begütert war, August GeorgKristof v. F, war k- p reu st. Kammcrhcrr, Obcrküchemncistcr undAmtshauptmann zu Marien flies, st 1725. sv. Ledebur I. 237st
1. st Fronhoocn, welfischc, h o h e n st a u s i s ch e Rcichöministe-rialcn, die zuerst am Ende deS 13- Jahrh. vorkommen. Von ihnenstammen die noch blühenden Grafen v. Königöeck ab, die auch mitihnen gleiches Wappen führen. sv, Hefner, st schwäb, Adel S, lt.—Griesinger 420.s
2. st Fronhoven, ein anderes Geschlecht, das eine Lilie im gespal-tenen Schilde führte. Jobst v. F. 1452. Kristof v, Frouhoffenzu Berchtheim siegelt 1517. sO. Sst
Fronlcutcn, s. Frey tag.
Fronmillcr zu Wcidenburg und Großkirchhcim, Josef Benedikt F,v, W- u. G,, Landeshauptnu zu Klagenfurt, wurde am 24. Jan.1795 in den Freiherrnstand erhoben, sv. H. — M. v. M. 57stDie Familie nannte sich früher Heß, stammt aus Oberkäru-then und erhielt 1532 von Kaiser Karl V. den Adel. Daraufnahmen die Eltern des Kristof Fronmüller diesen Namen voneiner Frohnmühle her. Unter Kaiser Mathias I, erlangte die Fa-milie den Reichsrittcrstand, und Kaiser Ferdinand II. erthcilte ihrim I, 1639 den Beinamen v, Waidenburg und 1636 die Un-gar, Ritterwürde, lezteres wegen guter Ritterdienste bei der Be-lagerung SzigethS. sO, Sst
st Froupilhler, altbayer, Adel, führten aus einem Dreibergwachsend einen betenden Mann. Hanns F., st 1529, liegt in derPfarrkirche zu Isen. HO, S. — Oberbayer, Archiv I, 144st
st Fronrodc. Hermauuus de Vronroth testis in einem wal-kcuricd er Brief 1178. Guutherus et frater ejus de Fronen-roth 1299. Hermauuus de Fronroht 1221.sUrk, Buch s. Nieders. II, 22. 65. Söst
Frönsberg, f. Babel, Freundsberg,st Fr onstätt, Ludwicus de Vronuugcstete fnit sacculo XIIIRector scolarum ccclesiae Erfurtcusiö. sMone IV. 255st
st Fronstcttc», altbayer. Uradel, dessen Stammhaus gleichenNamens bei Heugcrsb^wa in Nicdcrbaycrn, Lcutherus de Fron-st e t n, uror Hailbiga d^W r u b, in Briefen deS Klosters Rans-hofen 1269, sM. B. XI. 75st
1, st Froiltcnhnufc», bayer. Dinastcugcschlccht, das mit denWelsen eines Stammes gewesen sein soll. Primus: Chuno illustris
in Bavariae provincia comes de VrauthenHausen um 1999.Der lczte Graf, Konrad, war Bischof zu Ncgenöburg und ver-kaufte seine Grafschaft 1294 um 7999 Pfd. regensburgcr Heller anBayern; mit diesem Gelde dotirte er das herrliche Kloster zuStadtamhof. sZedler IX. 2163. — Hund I. 68 ff. - v, H. —M. B, II, 173. III, 93st
2. st Frontenhausen > Dienstleute der gleichnamigen Grafen, kom-men bis 1169 urkundlich vor. sM. B. III. 21, 57 ffst
st Frontspurg, verschieden von den Frönsberg oder FreuudS-berg, führten im Schild einen Stern über einem Drciberg. sO.SstFroo» v. Sirchralh. Der österr, Oberst F. v. K. wurde imI. 1793 gefreit, sM. v, M,, Erg. 57, - v. Hst
Frorcich , eine adliche und freiherrliche Familie, die früher inLief- u. Kurland, auch in Pommern begütert war.
sv. Krahne I, 318 — 24, — Brüggcmann, Bcschr. des HcrzogthumsPommern I, Th, I ls Hptst. — Tyroff 24. — Neues gen, Hdb. 1777.S, 207-211, — V.Zedlitz, — o, Ledebur 1.237, III, 255. — Bag-mihl I, Taf. X, — v. Hst
1, Frosch, Der Kricgskommissär Franz F. zu Fr ei bürgwurde im I, 1779 in den Nitterstand erhoben.
sM, v, M,, Erg. 142, — v, Hst
2, Frosch, eine Familie in der Altmark, ans welcher FriedrichKristian v. F. aus dem Hannövrischcu um 1789 k, prcuß. Majorwar. Friedrich Kristian v. F. aus Ncucnbrunn in Hannover war1787 Herr auf Walleurade in der Altmark. Sein Sohn starb1782 ohne leibliche Erben, sv. Zcdlitzst Auch 1859 stand ein v. F.als Kapitän in prcuß. Diensten, v, Ledebur, I, 238, bezeichnet dieFamilie als erloschen.
3, Frosch, kommen im 16. und 17. Jahrh, vor, und führtenein von vorstehender Familie verschiedenes Wappen.
sv. Ledebur I, 238st
Froschoucr v, Mosbnrg und Mühlrain, tiroler Adel, Adolf F.v. M. u. M. war 1857 Lieutenant im 27. k, k. Inf. Reg.
st Froschham aus Fuchsmül. Ein Geschlecht F. kommt in Ober-bayern schon 1129 mit Tageno de F. urkundlich vor, verschwindetaber wieder um 1299. sM, B, II, 332. III. 11, VII, 475 ffst Es isthieraus also kein Zusammenhang mit dem vorliegenden Geschlechte,außer dem Namen, zn eruircn. Dionis Daniel v. F. auf F., kais.Truchscß u. Pfleger zu Bernau, ist persönlich auf dem Landtag derOberpfalz 1797 erschienen. Adam Josef v, F. aufF., kurbayer.Kämmerer u. Nitterrath zu Amberg 1772 ff., erhielt am 1. Mai1786 ein Freiherrndiplom. Mit ihm oder mit der nächsten Gene-ration muß das Geschlecht aber erloschen sein, denn man findet desNamens keinen mehr. sO- S. — v. Lang >28, — v. Hst
Froschmair v. Ichcibcnhof, Josef Adam F. wurde im I. 1748 mitEdler v, S. in den Nitterstand erhoben. sM.v.M,, Erg, t42. — v, HstFrost'ard v. Wartburg. Der österr. Oberst und Adjutant beiErzherzog Johann von Oesterreich, Karl F., wurde 1856 mitv. W. geadelt. sA, A, Z, von 1856, — Ocstcrr, Milit, Schein, v, 1857.S, l056st
st Frost, Der Sohn eines Predigers, Ernst Bogislaw F.,wurde am 1. Mai 1667 geadelt. Die Familie besaß Fürsten-Walde und Pinnow im Brandenburgischen. sKonig's Handschrift.— v. Zedlitz. — v, Ledebur I, 238. III, 2ööst Auch in Pommernseßhaft.
Frowerk, österreichisch. Theresia v. F. war 1835 Stifts-Fräulein zu Hall in Tirol; wohnte in Wien.